Geometrie

α′=β+γ\alpha' = \beta + \gamma
α′\alpha'
Außenwinkel an der Ecke A, Nebenwinkel des Innenwinkels α
β,γ\beta, \gamma
die beiden Innenwinkel an den anderen Ecken B und C

Ein Außenwinkel eines Dreiecks ist so groß wie die beiden nicht anliegenden Innenwinkel zusammen.

α'βγABC
d=a2d = a \sqrt{2}

Voraussetzung: a>0a > 0

dd
Länge der Diagonale, der Strecke zwischen zwei gegenüberliegenden Ecken
aa
Seitenlänge des Quadrats

Die Diagonale eines Quadrats ist die Seitenlänge mal Wurzel aus 2.

aad
d=a2+b2d = \sqrt{a^2 + b^2}

Voraussetzung: a>0,a > 0, b>0b > 0

dd
Länge der Diagonale, der Strecke zwischen zwei gegenüberliegenden Ecken
aa
Länge des Rechtecks
bb
Breite des Rechtecks

Die Diagonale eines Rechtecks ist die Wurzel aus der Summe der Quadrate von Länge und Breite.

abd
A′=k2⋅A,V′=k3⋅VA' = k^2 \cdot A,\quad V' = k^3 \cdot V

Voraussetzung: k>0k > 0

kk
Streckfaktor, das Verhältnis entsprechender Längen (Bildlänge durch Originallänge)
A,A′A, A'
Flächeninhalt der Originalfigur und der ähnlichen Bildfigur
V,V′V, V'
Volumen des Originalkörpers und des ähnlichen Bildkörpers

Werden alle Längen mit k multipliziert, wächst die Fläche mit k² und das Volumen mit k³.

AA'
A=πabA = \pi a b

Voraussetzung: a>0,a > 0, b>0b > 0

AA
Flächeninhalt der Ellipse
aa
große Halbachse, halbe Länge der Ellipse
bb
kleine Halbachse, halbe Breite der Ellipse
π\pi
Kreiszahl, etwa 3,14159

Eine Ellipse mit den Halbachsen a und b hat den Flächeninhalt π mal a mal b.

abA
A=12⋅e⋅fA = \frac{1}{2} \cdot e \cdot f
AA
Flächeninhalt
e,fe, f
Längen der beiden Diagonalen

Der Flächeninhalt einer Raute ist das halbe Produkt ihrer beiden Diagonalen.

ef
A=12⋅e⋅fA = \frac{1}{2} \cdot e \cdot f
AA
Flächeninhalt
e,fe, f
Längen der beiden Diagonalen, die senkrecht aufeinander stehen

Der Flächeninhalt eines Drachenvierecks ist das halbe Produkt seiner beiden Diagonalen.

ef
A=12⋅g⋅hA = \frac{1}{2} \cdot g \cdot h
AA
Flächeninhalt
gg
Grundseite, eine beliebige Seite des Dreiecks
hh
Höhe, der senkrechte Abstand der gegenüberliegenden Ecke von der Grundseite

Der Flächeninhalt eines Dreiecks ist die Hälfte von Grundseite mal zugehöriger Höhe.

gh
A=a243A = \frac{a^2}{4} \sqrt{3}

Voraussetzung: a>0a > 0

AA
Flächeninhalt des Dreiecks
aa
Seitenlänge des gleichseitigen Dreiecks

Ein gleichseitiges Dreieck mit Seite a hat den Flächeninhalt a² geteilt durch 4 mal Wurzel aus 3.

aaaA
A=πr2A = \pi r^2
AA
Flächeninhalt des Kreises
rr
Radius, der Abstand vom Mittelpunkt zum Rand
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Der Flächeninhalt eines Kreises ist π mal Radius zum Quadrat.

rAM
A=π(ra2−ri2)A = \pi \left(r_a^2 - r_i^2\right)

Voraussetzung: ra>ri≥0r_a > r_i \geq 0

AA
Flächeninhalt des Kreisrings
rar_a
Radius des äußeren Kreises
rir_i
Radius des inneren Kreises (des Lochs)
π\pi
Kreiszahl, etwa 3,14159

Die Fläche eines Kreisrings ist die Fläche des äußeren Kreises minus die Fläche des inneren Kreises.

rariAM
A=r22(α−sin⁡α)A = \frac{r^2}{2} \left(\alpha - \sin \alpha\right)

Voraussetzung: 0<α<2π,0 < \alpha < 2\pi, α\alpha im Bogenmaß

AA
Flächeninhalt des Kreissegments
rr
Radius des Kreises
α\alpha
Mittelpunktswinkel über der Sehne, im Bogenmaß

Ein Kreissegment ist die Fläche zwischen Sehne und Bogen; sie ist der Kreissektor minus das Dreieck zum Mittelpunkt.

αrAM
A=α360∘⋅πr2A = \frac{\alpha}{360^\circ} \cdot \pi r^2

Voraussetzung: 0∘<α≤360∘0^\circ < \alpha \leq 360^\circ

AA
Flächeninhalt des Kreissektors
α\alpha
Mittelpunktswinkel in Grad
rr
Radius des Kreises
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Ein Kreissektor ist der Anteil α/360° von der ganzen Kreisfläche πr².

αrAM
A=g⋅hA = g \cdot h
AA
Flächeninhalt
gg
Grundseite, eine Seite des Parallelogramms
hh
Höhe, der senkrechte Abstand zwischen der Grundseite und der gegenüberliegenden Seite

Der Flächeninhalt eines Parallelogramms ist Grundseite mal zugehöriger Höhe.

gh
A=a2A = a^2
AA
Flächeninhalt
aa
Seitenlänge des Quadrats

Der Flächeninhalt eines Quadrats ist die Seitenlänge mal sich selbst.

aaA
A=a⋅bA = a \cdot b
AA
Flächeninhalt
aa
Länge des Rechtecks
bb
Breite des Rechtecks

Der Flächeninhalt eines Rechtecks ist Länge mal Breite.

abA
A=n⋅a24⋅tan⁡(180∘n)A = \frac{n \cdot a^2}{4 \cdot \tan\left(\frac{180^\circ}{n}\right)}

Voraussetzung: n≥3n \ge 3

AA
Flächeninhalt
nn
Anzahl der Ecken (und Seiten)
aa
Seitenlänge

Ein regelmäßiges n-Eck mit der Seitenlänge a zerfällt in n gleiche Dreiecke; daraus folgt seine Fläche.

a
A=32a23A = \frac{3}{2} a^2 \sqrt{3}

Voraussetzung: a>0a > 0

AA
Flächeninhalt des Sechsecks
aa
Seitenlänge des regelmäßigen Sechsecks

Ein regelmäßiges Sechseck besteht aus sechs gleichseitigen Dreiecken, seine Fläche ist 3/2 · a² · √3.

aa
A=12⋅(a+c)⋅hA = \frac{1}{2} \cdot (a + c) \cdot h
AA
Flächeninhalt
a,ca, c
die beiden parallelen Seiten des Trapezes
hh
Höhe, der senkrechte Abstand zwischen den parallelen Seiten

Der Flächeninhalt eines Trapezes ist der Mittelwert der parallelen Seiten mal der Höhe.

ach
h=a23h = \frac{a}{2} \sqrt{3}

Voraussetzung: a>0a > 0

hh
Höhe, der senkrechte Abstand einer Ecke von der gegenüberliegenden Seite
aa
Seitenlänge des gleichseitigen Dreiecks

Die Höhe eines gleichseitigen Dreiecks ist die halbe Seitenlänge mal Wurzel aus 3.

aaa/2h

Höhensatz

Mittelstufe
h2=p⋅qh^2 = p \cdot q

Voraussetzung: γ=90∘\gamma = 90^\circ

hh
Höhe auf die Hypotenuse, vom rechten Winkel senkrecht auf c
pp
an der Kathete a anliegender Hypotenusenabschnitt
qq
an der Kathete b anliegender Hypotenusenabschnitt
γ\gamma
Winkel bei C, gegenüber der Hypotenuse c

Im rechtwinkligen Dreieck ist das Quadrat der Höhe gleich dem Produkt der beiden Hypotenusenabschnitte.

qphabABC
r=As,s=a+b+c2r = \frac{A}{s}, \quad s = \frac{a + b + c}{2}
rr
Radius des Inkreises
AA
Flächeninhalt des Dreiecks
ss
halber Umfang des Dreiecks
a,b,ca, b, c
Seitenlängen des Dreiecks

Der Radius des Inkreises ist der Flächeninhalt des Dreiecks geteilt durch den halben Umfang.

rabcABC
S=(n−2)⋅180∘S = (n - 2) \cdot 180^\circ

Voraussetzung: n≥3n \geq 3

SS
Summe aller Innenwinkel
nn
Anzahl der Ecken

Die Innenwinkel eines Vielecks mit n Ecken ergeben zusammen (n − 2) · 180°.

Kathetensatz

Mittelstufe
a2=c⋅pa^2 = c \cdot p

Voraussetzung: γ=90∘\gamma = 90^\circ

aa
Kathete, eine Seite am rechten Winkel
cc
Hypotenuse, die Seite gegenüber dem rechten Winkel
pp
an der Kathete a anliegender Hypotenusenabschnitt
γ\gamma
Winkel bei C, gegenüber der Hypotenuse c

Im rechtwinkligen Dreieck ist das Kathetenquadrat gleich Hypotenuse mal anliegendem Hypotenusenabschnitt.

cqpabABC
(x−xM)2+(y−yM)2=r2(x - x_M)^2 + (y - y_M)^2 = r^2

Voraussetzung: r>0r > 0

x,yx, y
Koordinaten eines Punkts auf dem Kreis
xM,yMx_M, y_M
Koordinaten des Mittelpunkts M(x_M | y_M)
rr
Radius des Kreises

Ein Punkt (x | y) liegt genau dann auf dem Kreis um M mit Radius r, wenn sein Abstand zu M gleich r ist.

−112345−4−3−2−112xyy − yMx − xMrMP
V=πh23(3r−h),M=2πrhV = \frac{\pi h^2}{3} (3r - h), \qquad M = 2 \pi r h

Voraussetzung: 0<h≤2r0 < h \le 2r

VV
Volumen des Kugelsegments
MM
Flächeninhalt der gewölbten Fläche (Kugelkappe), ohne Grundkreis
rr
Radius der Kugel
hh
Höhe des Segments, vom Grundkreis bis zum Pol

Volumen und gewölbte Fläche eines Stücks, das eine Ebene von einer Kugel abschneidet.

Mhr
b=α360∘⋅2πrb = \frac{\alpha}{360^\circ} \cdot 2 \pi r

Voraussetzung: 0∘<α≤360∘0^\circ < \alpha \leq 360^\circ

bb
Länge des Kreisbogens
α\alpha
Mittelpunktswinkel in Grad
rr
Radius des Kreises
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Ein Kreisbogen ist der Anteil α/360° vom ganzen Kreisumfang 2πr.

αrbM
O=4πr2O = 4 \pi r^2
OO
Oberflächeninhalt der Kugel
rr
Radius der Kugel
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Die Oberfläche einer Kugel ist viermal so groß wie die Fläche ihres größten Querschnittskreises.

MrO
O=a2+2ahsO = a^2 + 2 a h_s

Voraussetzung: a>0,a > 0, hs>a2,h_s > \frac{a}{2}, gerade Pyramide mit quadratischer Grundfläche

OO
Oberfläche, die Summe aller Flächen der Pyramide
aa
Seitenlänge der quadratischen Grundfläche
hsh_s
Höhe einer dreieckigen Seitenfläche (von der Mitte einer Grundkante zur Spitze)

Die Oberfläche einer quadratischen Pyramide ist die Grundfläche a² plus vier gleiche Dreiecke mit zusammen 2·a·hₛ.

ahs
O=πr2+πrsO = \pi r^2 + \pi r s
OO
Oberflächeninhalt des Kegels
rr
Radius der Grundfläche
ss
Mantellinie, die Strecke von der Spitze zum Rand der Grundfläche
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Die Oberfläche eines geraden Kreiskegels ist Grundkreis πr² plus Mantelfläche πrs.

rs
O=π(R2+r2+(R+r) s)s=(R−r)2+h2\begin{gathered} O = \pi \left(R^2 + r^2 + (R + r)\, s\right) \\ s = \sqrt{(R - r)^2 + h^2} \end{gathered}

Voraussetzung: R>r>0R > r > 0

OO
Oberfläche (Grundkreis, Deckkreis und Mantel)
RR
Radius des Grundkreises
rr
Radius des Deckkreises
ss
Mantellinie, die schräge Seitenlänge
hh
Höhe des Stumpfs

Die Oberfläche eines Kegelstumpfs besteht aus zwei Kreisen und dem Mantel π(R + r)s.

Rrhs
O=2⋅G+u⋅hO = 2 \cdot G + u \cdot h

Voraussetzung: gerades Prisma

OO
Oberfläche
GG
Flächeninhalt der Grundfläche
uu
Umfang der Grundfläche
hh
Höhe des Prismas

Die Oberfläche eines geraden Prismas besteht aus Grund- und Deckfläche und dem Mantel Umfang mal Höhe.

hGG
O=2⋅(ab+ac+bc)O = 2 \cdot (ab + ac + bc)
OO
Oberflächeninhalt, die Fläche aller sechs Seiten zusammen
aa
Länge des Quaders
bb
Breite des Quaders
cc
Höhe des Quaders

Die Oberfläche eines Quaders ist die Summe seiner sechs Rechtecke, je zwei davon sind gleich.

abc
O=6a2O = 6a^2
OO
Oberflächeninhalt, die Fläche aller sechs Seiten zusammen
aa
Kantenlänge des Würfels

Die Oberfläche eines Würfels besteht aus sechs gleichen Quadraten, also 6 mal a².

aaa
O=2πr2+2πrhO = 2 \pi r^2 + 2 \pi r h
OO
Oberflächeninhalt des Zylinders
rr
Radius der Grundfläche
hh
Höhe des Zylinders
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Die Oberfläche eines Zylinders besteht aus zwei Kreisen und dem Mantel, einem aufgerollten Rechteck.

rh
d=a2+b2+c2d = \sqrt{a^2 + b^2 + c^2}

Voraussetzung: a>0,a > 0, b>0,b > 0, c>0c > 0

dd
Länge der Raumdiagonale, der Strecke zwischen zwei gegenüberliegenden Ecken durch das Innere
a,b,ca, b, c
Länge, Breite und Höhe des Quaders

Die Raumdiagonale eines Quaders ist die Wurzel aus der Summe der Quadrate von Länge, Breite und Höhe.

abcfd
d=a3d = a \sqrt{3}

Voraussetzung: a>0a > 0

dd
Länge der Raumdiagonale, der Strecke zwischen zwei gegenüberliegenden Ecken durch das Innere
aa
Kantenlänge des Würfels

Die Raumdiagonale eines Würfels ist die Kantenlänge mal Wurzel aus 3.

aad
A=s(s−a)(s−b)(s−c)s=a+b+c2\begin{gathered} A = \sqrt{s(s - a)(s - b)(s - c)} \\ s = \frac{a + b + c}{2} \end{gathered}

Voraussetzung: a,b,c>0,a, b, c > 0, a+b>c,a + b > c, a+c>b,a + c > b, b+c>ab + c > a

AA
Flächeninhalt des Dreiecks
a,b,ca, b, c
die drei Seitenlängen des Dreiecks
ss
halber Umfang des Dreiecks

Der Flächeninhalt eines Dreiecks lässt sich allein aus den drei Seitenlängen über den halben Umfang berechnen.

cabABC
a2+b2=c2a^2 + b^2 = c^2

Voraussetzung: γ=90∘\gamma = 90^\circ

a,ba, b
Katheten, die beiden Seiten am rechten Winkel
cc
Hypotenuse, die Seite gegenüber dem rechten Winkel
γ\gamma
Winkel gegenüber von c (der rechte Winkel)

Im rechtwinkligen Dreieck ist die Summe der Kathetenquadrate gleich dem Hypotenusenquadrat.

abcCBA

Satz des Thales

Mittelstufe
γ=90∘\gamma = 90^\circ

Voraussetzung: CC liegt auf dem Kreis mit dem Durchmesser AB‾,\overline{AB}, C≠A,C \neq A, C≠BC \neq B

A,BA, B
Endpunkte eines Durchmessers des Kreises
CC
beliebiger weiterer Punkt auf dem Kreis
γ\gamma
Winkel des Dreiecks ABC bei C

Liegt C auf einem Kreis mit dem Durchmesser AB, dann hat das Dreieck ABC bei C einen rechten Winkel.

ABCMγ
S(xA+xB+xC3 | yA+yB+yC3)S\left(\frac{x_A + x_B + x_C}{3} \,\middle|\, \frac{y_A + y_B + y_C}{3}\right)
SS
Schwerpunkt des Dreiecks
xA,yAx_A, y_A
Koordinaten der Ecke A
xB,yB,xC,yCx_B, y_B, x_C, y_C
Koordinaten der Ecken B und C

Der Schwerpunkt eines Dreiecks hat als Koordinaten die Mittelwerte der drei Eckpunkt-Koordinaten.

1234567123456789xySABC

Sehnensatz

Oberstufe
SA‾⋅SB‾=SC‾⋅SD‾\overline{SA} \cdot \overline{SB} = \overline{SC} \cdot \overline{SD}

Voraussetzung: SS liegt im Inneren des Kreises

SS
Schnittpunkt der beiden Sehnen
SA‾,SB‾\overline{SA}, \overline{SB}
Längen der beiden Abschnitte der ersten Sehne AB
SC‾,SD‾\overline{SC}, \overline{SD}
Längen der beiden Abschnitte der zweiten Sehne CD

Schneiden sich zwei Sehnen eines Kreises, ist das Produkt der Abschnitte bei beiden Sehnen gleich.

ABCDS
PT‾ 2=PA‾⋅PB‾\overline{PT}^{\,2} = \overline{PA} \cdot \overline{PB}

Voraussetzung: PP liegt außerhalb des Kreises

PP
Punkt außerhalb des Kreises
TT
Berührpunkt einer Tangente von P an den Kreis
A,BA, B
die beiden Schnittpunkte einer Sekante durch P mit dem Kreis, A liegt näher an P

Von einem Punkt außerhalb des Kreises ist das Quadrat des Tangentenabschnitts gleich dem Produkt der Sekantenabschnitte.

PTABM

Strahlensatz

Mittelstufe
SA2‾SA1‾=SB2‾SB1‾\frac{\overline{SA_2}}{\overline{SA_1}} = \frac{\overline{SB_2}}{\overline{SB_1}}

Voraussetzung: A1B1∥A2B2A_1B_1 \parallel A_2B_2

SS
Scheitelpunkt, in dem die beiden Strahlen beginnen
A1,A2A_1, A_2
Schnittpunkte der beiden Parallelen mit dem ersten Strahl
B1,B2B_1, B_2
Schnittpunkte der beiden Parallelen mit dem zweiten Strahl
SA1‾,SA2‾,SB1‾,SB2‾\overline{SA_1}, \overline{SA_2}, \overline{SB_1}, \overline{SB_2}
Längen der Strecken vom Scheitelpunkt S bis zu den Schnittpunkten

Werden zwei Strahlen von Parallelen geschnitten, stehen die Abschnitte auf beiden Strahlen im gleichen Verhältnis.

SA1A2B1B2
U≈π(3(a+b)−(3a+b)(a+3b))U \approx \pi \left(3(a + b) - \sqrt{(3a + b)(a + 3b)}\right)

Voraussetzung: a>0,a > 0, b>0b > 0

UU
Umfang der Ellipse
a,ba, b
die beiden Halbachsen, also halbe Länge und halbe Breite der Ellipse

Für den Umfang einer Ellipse gibt es keine einfache exakte Formel; die Näherung von Ramanujan ist sehr genau.

abU
U=a+b+cU = a + b + c
UU
Umfang, die Länge des ganzen Randes
a,b,ca, b, c
die drei Seitenlängen des Dreiecks

Der Umfang eines Dreiecks ist die Summe seiner drei Seitenlängen.

cabABC
U=2πrU = 2 \pi r
UU
Umfang des Kreises, die Länge der Kreislinie
rr
Radius, der Abstand vom Mittelpunkt zum Rand
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Der Umfang eines Kreises ist 2 mal π mal Radius, also π mal Durchmesser.

rUM
u=2⋅(a+b)u = 2 \cdot (a + b)
uu
Umfang, die Länge des ganzen Rands
a,ba, b
die Längen zweier Seiten, die an einer Ecke zusammenstoßen

Der Umfang eines Parallelogramms ist das Doppelte der Summe zweier benachbarter Seiten.

aabb
U=4aU = 4a
UU
Umfang, die Länge des ganzen Randes
aa
Seitenlänge des Quadrats

Der Umfang eines Quadrats ist viermal die Seitenlänge.

aaaa
U=2a+2bU = 2a + 2b
UU
Umfang, die Länge des ganzen Randes
aa
Länge des Rechtecks
bb
Breite des Rechtecks

Der Umfang eines Rechtecks ist zweimal die Länge plus zweimal die Breite.

aabb
u=a+b+c+du = a + b + c + d
uu
Umfang, die Länge des ganzen Rands
a,ca, c
die beiden parallelen Seiten (Grundseiten)
b,db, d
die beiden Schenkel, die die Grundseiten verbinden

Der Umfang eines Trapezes ist die Summe seiner vier Seitenlängen.

acbd
α=μ2\alpha = \frac{\mu}{2}

Voraussetzung: Scheitel von α\alpha auf dem Kreisbogen, der μ\mu gegenüberliegt

α\alpha
Umfangswinkel, sein Scheitel liegt auf dem Kreis, seine Schenkel gehen durch die Enden der Sehne
μ\mu
Mittelpunktswinkel, sein Scheitel liegt im Kreismittelpunkt, er steht über demselben Bogen

Jeder Umfangswinkel über einem Kreisbogen ist halb so groß wie der Mittelpunktswinkel über diesem Bogen.

μαM
R=a2sin⁡α=a⋅b⋅c4AR = \frac{a}{2 \sin \alpha} = \frac{a \cdot b \cdot c}{4A}

Voraussetzung: 0∘<α<180∘0^\circ < \alpha < 180^\circ

RR
Radius des Umkreises
a,b,ca, b, c
Seitenlängen des Dreiecks
α\alpha
Winkel gegenüber der Seite a
AA
Flächeninhalt des Dreiecks

Der Umkreisradius folgt aus einer Seite und dem gegenüberliegenden Winkel oder aus allen drei Seiten und der Fläche.

αMRabcABC
V=43πr3V = \frac{4}{3} \pi r^3
VV
Volumen der Kugel
rr
Radius der Kugel, der Abstand vom Mittelpunkt zur Oberfläche
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Das Volumen einer Kugel ist vier Drittel mal π mal Radius hoch 3.

MrV
V=13⋅G⋅hV = \frac{1}{3} \cdot G \cdot h
VV
Volumen der Pyramide
GG
Flächeninhalt der Grundfläche
hh
Höhe der Pyramide, der senkrechte Abstand der Spitze von der Grundfläche

Das Volumen einer Pyramide ist ein Drittel von Grundfläche mal Höhe.

hG
V=πh(R2−r2)V = \pi h \left(R^2 - r^2\right)

Voraussetzung: R>r>0R > r > 0

VV
Volumen des Materials (ohne den Hohlraum)
RR
Außenradius
rr
Innenradius
hh
Höhe bzw. Länge des Zylinders

Das Volumen eines Hohlzylinders ist das Volumen des äußeren Zylinders minus das des inneren Hohlraums.

Rrh
V=13πr2hV = \frac{1}{3} \pi r^2 h
VV
Volumen des Kegels
rr
Radius der Grundfläche
hh
Höhe des Kegels, der senkrechte Abstand der Spitze von der Grundfläche
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Das Volumen eines Kegels ist ein Drittel des Zylinders mit gleicher Grundfläche und Höhe.

hr
V=πh3(R2+Rr+r2)V = \frac{\pi h}{3} \left(R^2 + R r + r^2\right)

Voraussetzung: R≥r≥0,R \geq r \geq 0, R>0,R > 0, h>0h > 0

VV
Volumen des Kegelstumpfs
hh
Höhe, der senkrechte Abstand von Grund- und Deckfläche
RR
Radius der größeren Kreisfläche
rr
Radius der kleineren Kreisfläche
π\pi
Kreiszahl, etwa 3,14159

Ein Kegelstumpf mit den Radien R und r und der Höhe h hat das Volumen πh/3 · (R² + Rr + r²).

Rrh
V=G⋅hV = G \cdot h
VV
Volumen des Prismas
GG
Flächeninhalt der Grundfläche
hh
Höhe des Prismas, der senkrechte Abstand zwischen Grund- und Deckfläche

Das Volumen eines Prismas ist Grundfläche mal Höhe.

hG
V=h3(G+G⋅D+D)V = \frac{h}{3} \left(G + \sqrt{G \cdot D} + D\right)

Voraussetzung: DD parallel und ähnlich zu GG

VV
Volumen des Pyramidenstumpfs
hh
Höhe, der senkrechte Abstand von Grund- und Deckfläche
GG
Flächeninhalt der Grundfläche
DD
Flächeninhalt der Deckfläche

Das Volumen eines Pyramidenstumpfs folgt aus Höhe, Grundfläche G und Deckfläche D.

hGD
V=a⋅b⋅cV = a \cdot b \cdot c
VV
Volumen (Rauminhalt)
aa
Länge des Quaders
bb
Breite des Quaders
cc
Höhe des Quaders

Das Volumen eines Quaders ist Länge mal Breite mal Höhe.

abcV
V=a3V = a^3
VV
Volumen (Rauminhalt)
aa
Kantenlänge des Würfels

Das Volumen eines Würfels ist die Kantenlänge hoch 3.

aaaV
V=πr2hV = \pi r^2 h
VV
Volumen des Zylinders
rr
Radius der Grundfläche
hh
Höhe des Zylinders
π\pi
Kreiszahl, ungefähr 3,14159

Das Volumen eines Zylinders ist Kreisfläche mal Höhe, also π mal r² mal h.

rh
α+β+γ=180∘\alpha + \beta + \gamma = 180^\circ
α,β,γ\alpha, \beta, \gamma
die drei Innenwinkel des Dreiecks

In jedem Dreieck ergeben die drei Innenwinkel zusammen 180°.

αβγABC