Umkreisradius eines Dreiecks
Voraussetzung:
- Radius des Umkreises
- Seitenlängen des Dreiecks
- Winkel gegenüber der Seite a
- Flächeninhalt des Dreiecks
Der Umkreisradius folgt aus einer Seite und dem gegenüberliegenden Winkel oder aus allen drei Seiten und der Fläche.
Erklärung
Der Umkreis eines Dreiecks geht durch alle drei Ecken. Sein Mittelpunkt ist der Schnittpunkt der drei Mittelsenkrechten. Bei spitzwinkligen Dreiecken liegt er innen, bei rechtwinkligen auf der Mitte der Hypotenuse, bei stumpfwinkligen außerhalb.
Die erste Form ist der erweiterte Sinussatz: Für jedes Paar aus Seite und gegenüberliegendem Winkel gilt
Die zweite Form braucht nur die Seiten und die Fläche, die man z.B. mit dem Satz des Heron berechnet.
Beim rechtwinkligen Dreieck ist die halbe Hypotenuse. Das ist der Satz des Thales.
Herleitung
Setzt man die Flächenformel in die zweite Form ein, kürzen sich und :
Beispiele
Rechtwinkliges Dreieck mit , , (in cm) und :
Das ist genau die halbe Hypotenuse.
Gleichseitiges Dreieck mit , alle Winkel :
Dreieck mit , , (in cm) und : .
Typische Fehler
- Einen Winkel nehmen, der nicht gegenüber der verwendeten Seite liegt.
- Durch statt durch teilen.
- Den Umkreismittelpunkt über die Winkelhalbierenden suchen. Das liefert den Inkreismittelpunkt.