Algebra

x1,2=−b±b2−4ac2ax_{1,2} = \frac{-b \pm \sqrt{b^2 - 4ac}}{2a}

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, b2−4ac≥0b^2 - 4ac \geq 0

aa
Koeffizient vor x²
bb
Koeffizient vor x
cc
Absolutglied
x1,2x_{1,2}
die Lösungen der Gleichung

Berechnet die reellen Lösungen von ax² + bx + c = 0, ohne die Gleichung vorher durch a zu teilen.

a1x+b1y=c1  ∣⋅b2a2x+b2y=c2  ∣⋅b1⇒(a1b2−a2b1) x=c1b2−c2b1\begin{aligned} a_1 x + b_1 y &= c_1 \ \ | \cdot b_2 \\ a_2 x + b_2 y &= c_2 \ \ | \cdot b_1 \end{aligned} \quad\Rightarrow\quad (a_1 b_2 - a_2 b_1)\,x = c_1 b_2 - c_2 b_1
x,yx, y
die beiden Unbekannten
a1,b1,a2,b2a_1, b_1, a_2, b_2
Koeffizienten vor x und y in den beiden Gleichungen
c1,c2c_1, c_2
rechte Seiten der beiden Gleichungen

Man multipliziert die Gleichungen so, dass beim Addieren oder Subtrahieren eine Variable wegfällt.

log⁡ab=log⁡cblog⁡ca=ln⁡bln⁡a\log_a b = \frac{\log_c b}{\log_c a} = \frac{\ln b}{\ln a}

Voraussetzung: a,c>0,a, c > 0, a,c≠1,a, c \neq 1, b>0b > 0

aa
ursprüngliche Basis
bb
Numerus
cc
neue Basis, meist 10 oder e

Ein Logarithmus zu beliebiger Basis lässt sich mit ln oder lg auf dem Taschenrechner berechnen.

∣z∣=a2+b2|z| = \sqrt{a^2 + b^2}

Voraussetzung: z=a+bi,z = a + bi, a,b∈Ra, b \in \mathbb{R}

zz
komplexe Zahl
aa
Realteil von z
bb
Imaginärteil von z
∣z∣|z|
Betrag von z, der Abstand vom Ursprung in der Gaußschen Zahlenebene

Der Betrag einer komplexen Zahl ist ihr Abstand vom Ursprung in der Gaußschen Zahlenebene.

∣x∣={x,x≥0−x,x<0|x| = \begin{cases} x, & x \geq 0 \\ -x, & x < 0 \end{cases}
xx
eine reelle Zahl
∣x∣|x|
Betrag von x, der Abstand von x zur Null auf dem Zahlenstrahl

Der Betrag einer Zahl ist ihr Abstand von null auf dem Zahlenstrahl und deshalb nie negativ.

∣x−a∣≤r  ⟺  a−r≤x≤a+r|x - a| \leq r \iff a - r \leq x \leq a + r
xx
Variable
aa
Mittelpunkt des Lösungsintervalls
rr
größter erlaubter Abstand von a

Der Abstand von x zu a ist höchstens r genau dann, wenn x im Intervall von a − r bis a + r liegt.

(a+b)3=a3+3a2b+3ab2+b3(a+b)^3 = a^3 + 3a^2b + 3ab^2 + b^3
a,ba, b
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Die dritte Potenz einer Summe hat vier Summanden mit den Koeffizienten 1, 3, 3, 1.

(a+b)n=∑k=0n(nk) an−k bk(a+b)^n = \sum_{k=0}^{n} \binom{n}{k}\, a^{n-k}\, b^{k}

Voraussetzung: n∈Nn \in \mathbb{N}

a,ba, b
beliebige reelle Zahlen oder Terme
nn
Exponent, eine natürliche Zahl
kk
Laufindex der Summe, von 0 bis n
(nk)\binom{n}{k}
Binomialkoeffizient „n über k“

Beschreibt, wie man eine beliebige Potenz einer Summe mit Binomialkoeffizienten ausmultipliziert.

ax4+bx2+c=0  → z=x2   az2+bz+c=0ax^4 + bx^2 + c = 0 \;\xrightarrow{\ z = x^2\ }\; az^2 + bz + c = 0

Voraussetzung: a≠0a \neq 0

a,b,ca, b, c
Koeffizienten, a ist der Faktor vor x⁴
xx
gesuchte Variable
zz
Hilfsvariable, die für x² steht

Eine Gleichung mit nur x⁴, x² und einer Zahl wird mit z = x² zu einer quadratischen Gleichung.

ax−p=bx−q  ⇒  a(x−q)=b(x−p)\frac{a}{x - p} = \frac{b}{x - q} \;\Rightarrow\; a(x - q) = b(x - p)

Voraussetzung: x≠p,x \neq p, x≠qx \neq q

xx
Variable, die im Nenner vorkommt
a,ba, b
Zähler der beiden Brüche
p,qp, q
Zahlen, für die ein Nenner null wird (Definitionslücken)

Eine Bruchgleichung löst man, indem man die Definitionsmenge bestimmt und mit dem Hauptnenner multipliziert.

ax=b  ⇔  x=log⁡aba^x = b \;\Leftrightarrow\; x = \log_a b

Voraussetzung: a>0,a > 0, a≠1,a \neq 1, b>0b > 0

aa
Basis
bb
Numerus (Zahl, deren Logarithmus gesucht ist)
xx
Logarithmus, der gesuchte Exponent

Der Logarithmus von b zur Basis a ist der Exponent, mit dem man a potenzieren muss, um b zu erhalten.

a3−b3=(a−b)(a2+ab+b2)a^3 - b^3 = (a - b)(a^2 + ab + b^2)
a,ba, b
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Eine Differenz zweier dritter Potenzen lässt sich in (a − b) mal (a² + ab + b²) zerlegen.

Diskriminante

Mittelstufe
D=b2−4acD = b^2 - 4ac

Voraussetzung: ax2+bx+c=0,ax^2 + bx + c = 0, a≠0a \neq 0

DD
Diskriminante, der Term unter der Wurzel der abc-Formel
aa
Koeffizient vor x²
bb
Koeffizient vor x
cc
Absolutglied

Die Diskriminante D = b² − 4ac zeigt, ob eine quadratische Gleichung zwei, eine oder keine reelle Lösung hat.

a⋅(b+c)=a⋅b+a⋅ca \cdot (b + c) = a \cdot b + a \cdot c
a,b,ca, b, c
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Ein Faktor vor einer Klammer wird mit jedem Summanden in der Klammer multipliziert.

a+bic+di=(a+bi)(c−di)c2+d2=ac+bdc2+d2+bc−adc2+d2 i\frac{a + bi}{c + di} = \frac{(a + bi)(c - di)}{c^2 + d^2} = \frac{ac + bd}{c^2 + d^2} + \frac{bc - ad}{c^2 + d^2}\,i

Voraussetzung: a,b,c,d∈R,a, b, c, d \in \mathbb{R}, c+di≠0c + di \neq 0

a,ba, b
Real- und Imaginärteil des Zählers
c,dc, d
Real- und Imaginärteil des Nenners
c−dic - di
konjugiert komplexe Zahl zum Nenner
ii
imaginäre Einheit mit i² = −1

Man dividiert komplexe Zahlen, indem man mit dem konjugierten Nenner erweitert, sodass der Nenner reell wird.

∣x+y∣≤∣x∣+∣y∣|x + y| \leq |x| + |y|

Voraussetzung: x,y∈Rx, y \in \mathbb{R} oder x,x, y∈Cy \in \mathbb{C}

x,yx, y
reelle oder komplexe Zahlen (allgemein Vektoren eines normierten Raums)
∣⋅∣|\cdot|
Betrag (allgemein Norm)

Der Betrag einer Summe ist höchstens so groß wie die Summe der Beträge.

(a+b)(a−b)=a2−b2(a+b)(a-b) = a^2 - b^2
a,ba, b
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Summe mal Differenz derselben zwei Zahlen ergibt die Differenz ihrer Quadrate.

y=mx+nax+by=c⇒ax+b(mx+n)=c\begin{aligned} y &= mx + n \\ ax + by &= c \end{aligned} \quad\Rightarrow\quad ax + b(mx + n) = c
x,yx, y
die beiden Unbekannten
m,nm, n
Zahlen in der nach y aufgelösten Gleichung
a,b,ca, b, c
Zahlen in der zweiten Gleichung

Man löst eine Gleichung nach einer Variablen auf und setzt den Term in die andere Gleichung ein.

(a+b)2=a2+2ab+b2(a+b)^2 = a^2 + 2ab + b^2
a,ba, b
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Das Quadrat einer Summe ist die Summe der beiden Quadrate plus das doppelte Produkt.

eiφ=cos⁡φ+isin⁡φe^{i\varphi} = \cos\varphi + i\sin\varphi

Voraussetzung: φ∈R\varphi \in \mathbb{R}

ee
Eulersche Zahl, e ≈ 2,71828
ii
imaginäre Einheit mit i² = −1
φ\varphi
Winkel im Bogenmaß

Die Eulersche Formel verbindet die e-Funktion mit Kosinus und Sinus und beschreibt Punkte auf dem Einheitskreis.

ax=b  ⇔  x=log⁡ab=lg⁡blg⁡aa^x = b \;\Leftrightarrow\; x = \log_a b = \frac{\lg b}{\lg a}

Voraussetzung: a>0,a > 0, a≠1,a \neq 1, b>0b > 0

aa
Basis der Potenz
bb
Wert, den die Potenz annehmen soll
xx
Unbekannte im Exponenten
lg⁡\lg
Zehnerlogarithmus; jeder andere Logarithmus, z.B. ln, funktioniert genauso

Steht die Unbekannte im Exponenten, löst man die Gleichung durch Logarithmieren beider Seiten.

(r(cos⁡φ+isin⁡φ))n=rn(cos⁡(nφ)+isin⁡(nφ))\bigl(r(\cos\varphi + i\sin\varphi)\bigr)^n = r^n\bigl(\cos(n\varphi) + i\sin(n\varphi)\bigr)

Voraussetzung: r>0,r > 0, φ∈R,\varphi \in \mathbb{R}, n∈Zn \in \mathbb{Z}

rr
Betrag der komplexen Zahl
φ\varphi
Argument (Winkel) der komplexen Zahl im Bogenmaß
nn
Exponent, eine ganze Zahl
ii
imaginäre Einheit mit i² = −1

Eine komplexe Zahl in Polarform potenziert man, indem man den Betrag potenziert und den Winkel mit n multipliziert.

y=m1x+n1y=m2x+n2⇒m1x+n1=m2x+n2\begin{aligned} y &= m_1 x + n_1 \\ y &= m_2 x + n_2 \end{aligned} \quad\Rightarrow\quad m_1 x + n_1 = m_2 x + n_2
x,yx, y
die beiden Unbekannten
m1,m2m_1, m_2
Faktoren vor x (Steigungen der zugehörigen Geraden)
n1,n2n_1, n_2
konstante Summanden (y-Achsenabschnitte)

Man löst beide Gleichungen nach derselben Variablen auf und setzt die beiden Terme gleich.

Horner-Schema

Oberstufe
p(x0)=(⋯((anx0+an−1) x0+an−2) x0+⋯+a1) x0+a0p(x_0) = \bigl(\cdots\bigl((a_n x_0 + a_{n-1})\, x_0 + a_{n-2}\bigr)\, x_0 + \cdots + a_1\bigr)\, x_0 + a_0
p(x)=anxn+…+a1x+a0p(x) = a_n x^n + \ldots + a_1 x + a_0
Polynom vom Grad n
an,…,a0a_n, \ldots, a_0
Koeffizienten des Polynoms, fehlende Potenzen mit 0
x0x_0
Stelle, an der das Polynom ausgewertet wird

Das Horner-Schema berechnet Funktionswerte eines Polynoms durch abwechselndes Multiplizieren und Addieren.

z=a+bi,i2=−1z = a + bi, \qquad i^2 = -1

Voraussetzung: a,b∈Ra, b \in \mathbb{R}

zz
komplexe Zahl
aa
Realteil, a = Re z
bb
Imaginärteil, b = Im z (eine reelle Zahl, ohne i)
ii
imaginäre Einheit

Eine komplexe Zahl besteht aus Realteil a und Imaginärteil b, die imaginäre Einheit i erfüllt i² = −1.

z‾=a−bi,z⋅z‾=a2+b2=∣z∣2\overline{z} = a - bi, \qquad z \cdot \overline{z} = a^2 + b^2 = |z|^2

Voraussetzung: z=a+bi,z = a + bi, a,b∈Ra, b \in \mathbb{R}

zz
komplexe Zahl
z‾\overline{z}
konjugiert komplexe Zahl zu z („z quer“)
aa
Realteil von z
bb
Imaginärteil von z
∣z∣|z|
Betrag von z

Die konjugiert komplexe Zahl entsteht durch Umkehren des Vorzeichens des Imaginärteils.

ax2+bx+c=a(x−x1)(x−x2)ax^2 + bx + c = a(x - x_1)(x - x_2)

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, x1,x2x_1, x_2 sind reelle Nullstellen von ax2+bx+cax^2 + bx + c

a,b,ca, b, c
Koeffizienten
x1,x2x_1, x_2
Nullstellen des Terms

Ein quadratischer Term mit reellen Nullstellen lässt sich als Produkt aus a und zwei Linearfaktoren schreiben.

log⁡a(ur)=r⋅log⁡au\log_a \left(u^r\right) = r \cdot \log_a u

Voraussetzung: a>0,a > 0, a≠1,a \neq 1, u>0,u > 0, r∈Rr \in \mathbb{R}

aa
Basis
uu
positive Zahl
rr
beliebiger Exponent

Der Exponent im Logarithmus darf als Faktor vor den Logarithmus gezogen werden.

log⁡a(u⋅v)=log⁡au+log⁡av\log_a (u \cdot v) = \log_a u + \log_a v

Voraussetzung: a>0,a > 0, a≠1,a \neq 1, u,v>0u, v > 0

aa
Basis
u,vu, v
positive Zahlen

Der Logarithmus eines Produkts ist die Summe der Logarithmen der Faktoren.

log⁡auv=log⁡au−log⁡av\log_a \frac{u}{v} = \log_a u - \log_a v

Voraussetzung: a>0,a > 0, a≠1,a \neq 1, u,v>0u, v > 0

aa
Basis
u,vu, v
positive Zahlen

Der Logarithmus eines Quotienten ist die Differenz der Logarithmen von Zähler und Nenner.

alog⁡ax=x,log⁡a(ax)=xa^{\log_a x} = x, \qquad \log_a\left(a^x\right) = x

Voraussetzung: a>0,a > 0, a≠1;a \neq 1; links x>0,x > 0, rechts x∈Rx \in \mathbb{R}

aa
Basis von Potenz und Logarithmus, für beide dieselbe
xx
links der Numerus (positive Zahl), rechts ein beliebiger Exponent

Potenzieren und Logarithmieren zur selben Basis heben sich gegenseitig auf.

x=c1b2−c2b1a1b2−a2b1,y=a1c2−a2c1a1b2−a2b1x = \frac{c_1 b_2 - c_2 b_1}{a_1 b_2 - a_2 b_1}, \qquad y = \frac{a_1 c_2 - a_2 c_1}{a_1 b_2 - a_2 b_1}

Voraussetzung: a1x+b1y=c1,a_1 x + b_1 y = c_1, a2x+b2y=c2,a_2 x + b_2 y = c_2, a1b2−a2b1≠0a_1 b_2 - a_2 b_1 \neq 0

x,yx, y
die eindeutige Lösung des Gleichungssystems
a1,b1,c1a_1, b_1, c_1
Koeffizienten und rechte Seite der ersten Gleichung
a2,b2,c2a_2, b_2, c_2
Koeffizienten und rechte Seite der zweiten Gleichung
a1b2−a2b1a_1 b_2 - a_2 b_1
Hauptnenner, die Determinante des Systems

Ein lineares System aus zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten lässt sich direkt mit zwei Brüchen lösen.

(a+bi)(c+di)=(ac−bd)+(ad+bc) i(a + bi)(c + di) = (ac - bd) + (ad + bc)\,i

Voraussetzung: a,b,c,d∈Ra, b, c, d \in \mathbb{R}

a,ba, b
Real- und Imaginärteil des ersten Faktors
c,dc, d
Real- und Imaginärteil des zweiten Faktors
ii
imaginäre Einheit mit i² = −1

Komplexe Zahlen multipliziert man durch Ausmultiplizieren, wobei man i² durch −1 ersetzt.

zk=rn (cos⁡φ+2kπn+isin⁡φ+2kπn)z_k = \sqrt[n]{r}\,\Bigl(\cos\frac{\varphi + 2k\pi}{n} + i\sin\frac{\varphi + 2k\pi}{n}\Bigr)

Voraussetzung: w=r eiφ,w = r\,e^{i\varphi}, r>0,r > 0, n∈N,n \in \mathbb{N}, n≥1,n \geq 1, k=0,1,…,n−1k = 0, 1, \ldots, n-1

ww
komplexe Zahl, deren Wurzeln gesucht sind (Lösungen von zⁿ = w)
rr
Betrag von w
φ\varphi
Argument (Winkel) von w im Bogenmaß
nn
Wurzelexponent
kk
Nummer der Lösung
zkz_k
die n verschiedenen Lösungen von zⁿ = w
ii
imaginäre Einheit mit i² = −1

Die Gleichung zⁿ = w hat für w ≠ 0 genau n verschiedene komplexe Lösungen, die ein regelmäßiges n-Eck bilden.

ln⁡x=y  ⇔  ey=x\ln x = y \;\Leftrightarrow\; e^y = x

Voraussetzung: x>0x > 0

xx
Numerus, eine positive Zahl
yy
natürlicher Logarithmus von x, eine beliebige reelle Zahl
ee
Eulersche Zahl, e ≈ 2,71828

Der natürliche Logarithmus ln x ist der Exponent, mit dem man e potenzieren muss, um x zu erhalten.

a−n=1an,a0=1a^{-n} = \frac{1}{a^n}, \qquad a^0 = 1

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, n∈Zn \in \mathbb{Z}

aa
Basis
nn
Exponent, eine ganze Zahl

Eine Potenz mit negativem Exponenten ist der Kehrwert der Potenz mit positivem Exponenten.

ab=abb,ab+c=a(b−c)b−c2\frac{a}{\sqrt{b}} = \frac{a\sqrt{b}}{b}, \qquad \frac{a}{\sqrt{b} + c} = \frac{a\left(\sqrt{b} - c\right)}{b - c^2}

Voraussetzung: b>0,b > 0, b≠c2b \neq c^2

aa
Zähler, eine beliebige reelle Zahl
bb
positiver Radikand im Nenner
cc
reelle Zahl, die im Nenner zur Wurzel addiert wird

Eine Wurzel im Nenner verschwindet, wenn man mit der Wurzel oder mit dem passenden Term für die dritte binomische Formel erweitert.

ax2+bx+c=0  ⟺  x2+px+q=0mit p=ba, q=caax^2 + bx + c = 0 \iff x^2 + px + q = 0 \quad \text{mit } p = \frac{b}{a},\ q = \frac{c}{a}

Voraussetzung: a≠0a \neq 0

a,b,ca, b, c
Koeffizienten der allgemeinen Form, a ist der Faktor vor x²
p,qp, q
Koeffizienten der Normalform
xx
Variable

Teilt man eine quadratische Gleichung durch den Faktor vor x², erhält man die Normalform x² + px + q = 0.

p-q-Formel

Mittelstufe
x1,2=−p2±(p2)2−qx_{1,2} = -\frac{p}{2} \pm \sqrt{\left(\frac{p}{2}\right)^2 - q}

Voraussetzung: (p2)2−q≥0\left(\frac{p}{2}\right)^2 - q \geq 0

pp
Koeffizient vor x in der Normalform
qq
Absolutglied in der Normalform
x1,2x_{1,2}
die Lösungen der Gleichung

Berechnet die reellen Lösungen einer quadratischen Gleichung in Normalform x² + px + q = 0.

z=r (cos⁡φ+isin⁡φ)=r eiφz = r\,(\cos\varphi + i\sin\varphi) = r\,e^{i\varphi}

Voraussetzung: r=∣z∣≥0,r = |z| \geq 0, φ∈R\varphi \in \mathbb{R}

zz
komplexe Zahl
rr
Betrag von z, der Abstand vom Ursprung
φ\varphi
Argument von z, der Winkel zur positiven reellen Achse im Bogenmaß
ii
imaginäre Einheit mit i² = −1
ee
Eulersche Zahl

Die Polarform beschreibt eine komplexe Zahl durch ihren Betrag r und ihren Winkel φ zur reellen Achse.

p(x)=q(x)⋅d(x)+r(x)p(x) = q(x) \cdot d(x) + r(x)

Voraussetzung: d≠0,d \neq 0, grad⁡r<grad⁡d\operatorname{grad} r < \operatorname{grad} d

p(x)p(x)
Polynom, das geteilt wird (Dividend)
d(x)d(x)
Polynom, durch das geteilt wird (Divisor), nicht das Nullpolynom
q(x)q(x)
Ergebnis der Division (Quotient)
r(x)r(x)
Rest, mit kleinerem Grad als d(x)

Ein Polynom lässt sich wie eine Zahl schriftlich durch ein anderes teilen; bei einer Nullstelle bleibt kein Rest.

(am)n=am⋅n\left(a^m\right)^n = a^{m \cdot n}

Voraussetzung: m,n∈Z,m, n \in \mathbb{Z}, a≠0a \neq 0

aa
Basis
m,nm, n
Exponenten (Hochzahlen)

Eine Potenz wird potenziert, indem man die Exponenten multipliziert.

a0=1a^0 = 1

Voraussetzung: a≠0a \neq 0

aa
Basis, eine beliebige Zahl ungleich null

Jede Zahl ungleich null, hoch 0 genommen, ergibt 1.

an⋅bn=(a⋅b)na^n \cdot b^n = (a \cdot b)^n

Voraussetzung: n∈Z,n \in \mathbb{Z}, a,b≠0a, b \neq 0

a,ba, b
Basen
nn
gemeinsamer Exponent

Potenzen mit gleichem Exponenten werden multipliziert, indem man die Basen multipliziert.

aman=am−n\frac{a^m}{a^n} = a^{m-n}

Voraussetzung: m,n∈Z,m, n \in \mathbb{Z}, a≠0a \neq 0

aa
Basis
m,nm, n
Exponenten (Hochzahlen)

Potenzen mit gleicher Basis werden dividiert, indem man die Exponenten subtrahiert.

am⋅an=am+na^m \cdot a^n = a^{m+n}

Voraussetzung: m,n∈Z,m, n \in \mathbb{Z}, a≠0a \neq 0

aa
Basis
m,nm, n
Exponenten (Hochzahlen)

Potenzen mit gleicher Basis werden multipliziert, indem man die Exponenten addiert.

amn=amn=(an)m,a−mn=1amna^{\frac{m}{n}} = \sqrt[n]{a^m} = \left(\sqrt[n]{a}\right)^m, \qquad a^{-\frac{m}{n}} = \frac{1}{\sqrt[n]{a^m}}

Voraussetzung: a>0,a > 0, m,n∈N,m, n \in \mathbb{N}, n≥2n \geq 2

aa
positive Basis
mm
Zähler des Exponenten
nn
Nenner des Exponenten, wird zum Wurzelexponenten

Ein Bruch im Exponenten bedeutet Wurzel und Potenz, ein Minus davor den Kehrwert; die Potenzgesetze gelten weiter.

x2+px=(x+p2)2−(p2)2x^2 + px = \left(x + \frac{p}{2}\right)^2 - \left(\frac{p}{2}\right)^2
xx
Variable
pp
Koeffizient vor x

Formt einen quadratischen Term so um, dass ein Binom entsteht, z.B. für die Scheitelpunktform.

a<b  ⇒  {a+c<b+ca⋅c<b⋅c,c>0a⋅c>b⋅c,c<0a < b \;\Rightarrow\; \begin{cases} a + c < b + c \\ a \cdot c < b \cdot c, & c > 0 \\ a \cdot c > b \cdot c, & c < 0 \end{cases}
a,ba, b
beide Seiten der Ungleichung, reelle Zahlen oder Terme
cc
Zahl, die auf beiden Seiten addiert oder mit der multipliziert wird

Ungleichungen formt man wie Gleichungen um, nur bei Multiplikation oder Division mit einer negativen Zahl dreht sich das Zeichen um.

a⋅b=0  ⇔  a=0  ∨  b=0a \cdot b = 0 \;\Leftrightarrow\; a = 0 \;\lor\; b = 0
a,ba, b
reelle Zahlen oder Terme, die Faktoren des Produkts
∨\lor
„oder“, mindestens eine der beiden Aussagen ist wahr

Ein Produkt ist genau dann null, wenn mindestens einer seiner Faktoren null ist.

Satz von Vieta

Mittelstufe
x1+x2=−p,x1⋅x2=qx_1 + x_2 = -p, \qquad x_1 \cdot x_2 = q

Voraussetzung: x1,x2x_1, x_2 sind die Nullstellen von x2+px+qx^2 + px + q

x1,x2x_1, x_2
die Lösungen der Gleichung
pp
Koeffizient vor x in der Normalform
qq
Absolutglied in der Normalform

Summe und Produkt der Lösungen einer quadratischen Gleichung in Normalform hängen direkt von p und q ab.

a3+b3=(a+b)(a2−ab+b2)a^3 + b^3 = (a + b)(a^2 - ab + b^2)
a,ba, b
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Eine Summe zweier dritter Potenzen lässt sich in (a + b) mal (a² − ab + b²) zerlegen.

amn=amn\sqrt[n]{a^m} = a^{\frac{m}{n}}

Voraussetzung: a≥0 (a>0 fu¨r m<0),a \geq 0\ (a > 0 \text{ für } m < 0), m∈Z,m \in \mathbb{Z}, n∈N,n \in \mathbb{N}, n≥2n \geq 2

aa
Radikand (Zahl unter der Wurzel)
nn
Wurzelexponent
mm
Exponent des Radikanden, eine ganze Zahl

Jede Wurzel lässt sich als Potenz mit gebrochenem Exponenten schreiben, dann gelten die Potenzgesetze.

anm=am⋅n\sqrt[m]{\sqrt[n]{a}} = \sqrt[m \cdot n]{a}

Voraussetzung: a≥0,a \geq 0, m,n∈N,m, n \in \mathbb{N}, m,n≥2m, n \geq 2

aa
Radikand, eine Zahl größer oder gleich null
mm
Wurzelexponent der äußeren Wurzel
nn
Wurzelexponent der inneren Wurzel

Zieht man aus einer Wurzel noch einmal eine Wurzel, werden die Wurzelexponenten multipliziert.

T(x)=S(x)  ⇒  T(x)=S(x)2\sqrt{T(x)} = S(x) \;\Rightarrow\; T(x) = S(x)^2

Voraussetzung: T(x)≥0T(x) \geq 0

xx
Variable
T(x)T(x)
Term unter der Wurzel (Radikand)
S(x)S(x)
Term auf der anderen Seite der Gleichung

Eine Wurzelgleichung löst man durch Isolieren und Quadrieren der Wurzel; die Probe sortiert Scheinlösungen aus.

ab=ab\frac{\sqrt{a}}{\sqrt{b}} = \sqrt{\frac{a}{b}}

Voraussetzung: a≥0,a \geq 0, b>0b > 0

aa
Radikand im Zähler
bb
Radikand im Nenner

Der Quotient zweier Wurzeln ist die Wurzel aus dem Quotienten der Radikanden.

a⋅b=a⋅b\sqrt{a} \cdot \sqrt{b} = \sqrt{a \cdot b}

Voraussetzung: a,b≥0a, b \geq 0

a,ba, b
Radikanden (Zahlen unter der Wurzel)

Das Produkt zweier Wurzeln ist die Wurzel aus dem Produkt der Radikanden.

(a+b)(c+d)=ac+ad+bc+bd(a+b)(c+d) = ac + ad + bc + bd
a,b,c,da, b, c, d
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Zwei Summen werden multipliziert, indem man jeden Summanden der einen mit jedem der anderen multipliziert.

(a−b)2=a2−2ab+b2(a-b)^2 = a^2 - 2ab + b^2
a,ba, b
beliebige reelle Zahlen oder Terme

Das Quadrat einer Differenz ist die Summe der beiden Quadrate minus das doppelte Produkt.