Einsetzungsverfahren
- die beiden Unbekannten
- Zahlen in der nach y aufgelösten Gleichung
- Zahlen in der zweiten Gleichung
Man löst eine Gleichung nach einer Variablen auf und setzt den Term in die andere Gleichung ein.
Erklärung
Ein lineares Gleichungssystem mit zwei Unbekannten und besteht aus zwei Gleichungen, die beide gleichzeitig erfüllt sein sollen. Beim Einsetzungsverfahren macht man daraus eine Gleichung mit nur einer Unbekannten:
- Eine Gleichung nach einer Variablen auflösen, z.B. nach . Am besten die Gleichung, bei der das am einfachsten geht.
- Den Term für in Klammern in die andere Gleichung einsetzen.
- Diese Gleichung nach auflösen.
- in die aufgelöste Gleichung einsetzen und berechnen.
- Probe in beiden Ausgangsgleichungen.
Das Verfahren ist praktisch, wenn eine Gleichung schon nach einer Variablen aufgelöst ist.
Sonderfälle: Fällt nach dem Einsetzen auch die zweite Variable weg, gibt es entweder keine Lösung (eine falsche Aussage wie bleibt übrig) oder unendlich viele Lösungen (eine wahre Aussage wie ).
Beispiele
I ist schon nach aufgelöst. Einsetzen in II:
Dann . Probe in II: . Die Lösung ist .
Zweites Beispiel, hier wird zuerst aufgelöst:
Aus I folgt . Einsetzen in II:
Dann . Probe: und . Die Lösung ist .
Sonderfall: Aus und wird , also . Das ist falsch, das System hat keine Lösung. Die beiden zugehörigen Geraden sind parallel.
Typische Fehler
- Die Klammer vergessen: ist , nicht .
- In dieselbe Gleichung einsetzen, aus der der Term stammt. Dann kommt immer heraus, obwohl das System eine eindeutige Lösung haben kann.
- Nach aufhören: Gesucht ist ein Zahlenpaar, muss auch berechnet werden.