Lineare Algebra
Voraussetzung:
- Abstand des Punkts Q von der Ebene E (oft auch d(Q, E) geschrieben)
- Punkt, dessen Abstand gesucht ist
- Koordinaten des Normalenvektors aus der Koordinatenform von E
- rechte Seite der Koordinatenform von E
Den Abstand eines Punkts von einer Ebene erhält man, indem man ihn in die durch die Normalenlänge geteilte Koordinatenform einsetzt.
Abstand Punkt–Gerade im Raum
Voraussetzung:
- Abstand des Punkts Q von der Geraden g
- Ortsvektor des Punkts Q
- Stützvektor der Geraden g
- Richtungsvektor der Geraden g
Der Abstand eines Punkts von einer Geraden ist die Parallelogrammfläche aus Richtungs- und Verbindungsvektor geteilt durch die Länge des Richtungsvektors.
Abstand windschiefer Geraden
Voraussetzung:
- kürzester Abstand der Geraden g und h
- Stützvektoren von g und h
- Richtungsvektoren von g und h
- Kreuzprodukt, steht senkrecht auf beiden Geraden
Der Abstand zweier windschiefer Geraden ist die Projektion des Verbindungsvektors auf die gemeinsame Normale.
Basiswechsel
Voraussetzung: Basis des
- neue Basis aus den Vektoren b₁, …, bₙ
- Basiswechselmatrix, die neuen Basisvektoren als Spalten (in Standardkoordinaten)
- Vektor in Standardkoordinaten
- Koordinatenvektor von v bezüglich B
- Matrix einer linearen Abbildung bezüglich der Standardbasis
- Matrix derselben Abbildung bezüglich der Basis B
Mit der Matrix S der neuen Basisvektoren rechnet man Koordinaten über S⁻¹v und Abbildungsmatrizen über S⁻¹AS um.
Betrag eines Vektors
- Vektor mit den Koordinaten a₁, a₂, a₃
- Koordinaten des Vektors
- Betrag, also die Länge des Pfeils
Die Länge eines Vektors ist die Wurzel aus der Summe der Quadrate seiner Koordinaten.
Cauchy-Schwarz-Ungleichung
Voraussetzung: Vektorraum mit Skalarprodukt
- Vektoren eines Raums mit Skalarprodukt, z.B. des Rⁿ
- Skalarprodukt von u und v
- Norm (Länge) von u, gleich der Wurzel aus ⟨u, u⟩
Der Betrag des Skalarprodukts zweier Vektoren ist höchstens das Produkt ihrer Längen; Gleichheit nur bei parallelen Vektoren.
Cramersche Regel
Voraussetzung:
- quadratische Koeffizientenmatrix des Gleichungssystems
- rechte Seite des Gleichungssystems
- Matrix A, in der die i-te Spalte durch b ersetzt ist
- i-te Unbekannte der eindeutigen Lösung
Bei eindeutig lösbaren Gleichungssystemen ist jede Unbekannte ein Quotient zweier Determinanten.
Voraussetzung: linear Basis von Basis von
- lineare Abbildung von V nach W
- Basis des Definitionsraums V mit n Vektoren
- Basis des Zielraums W mit m Vektoren
- i-te Koordinate von f(b_j) bezüglich C
- Darstellungsmatrix, eine m × n-Matrix
Die j-te Spalte der Darstellungsmatrix enthält die Koordinaten des Bildes des j-ten Basisvektors.
Voraussetzung:
- symmetrische n × n-Matrix
- beliebiger Vektor im Rⁿ
- quadratische Form von A, eine reelle Zahl
- linke obere k × k-Teilmatrix von A, ihre Determinante heißt führender Hauptminor
Eine symmetrische Matrix ist positiv definit, wenn ihre quadratische Form für x ≠ 0 positiv ist, also wenn alle führenden Hauptminoren positiv sind.
Determinante einer 2×2-Matrix
- Einträge auf der Hauptdiagonalen (oben links, unten rechts)
- Einträge auf der Nebendiagonalen (oben rechts, unten links)
Die Determinante einer 2×2-Matrix ist das Produkt der Hauptdiagonale minus das Produkt der Nebendiagonale.
Voraussetzung:
- quadratische Matrix mit 3 Zeilen und 3 Spalten
- Eintrag in Zeile i und Spalte j
- Determinante von A
Die Regel von Sarrus berechnet die Determinante einer 3×3-Matrix aus drei positiven und drei negativen Diagonalprodukten.
Diagonalisierung
Voraussetzung: hat linear unabhängige Eigenvektoren
- diagonalisierbare n × n-Matrix
- Diagonalmatrix mit den Eigenwerten auf der Diagonalen
- invertierbare Matrix mit den Eigenvektoren als Spalten
- Eigenwerte von A, in derselben Reihenfolge wie die Eigenvektoren
- Eigenvektoren mit A v_k = λ_k v_k
Eine Matrix mit n linear unabhängigen Eigenvektoren lässt sich als S D S⁻¹ mit der Diagonalmatrix D der Eigenwerte schreiben.
Dimensionsformel (Rangsatz)
Voraussetzung: linear
- lineare Abbildung von V nach W
- endlichdimensionaler Vektorraum, der Definitionsbereich von f
- Vektorraum, in dem die Bilder von f liegen
- Kern von f, alle Vektoren v mit f(v) = 0
- Bild von f, alle Vektoren f(v) mit v aus V
- Dimension, die Anzahl der Vektoren einer Basis
Die Dimension des Definitionsraums einer linearen Abbildung ist die Summe der Dimensionen von Kern und Bild.
Drehmatrix in der Ebene
- Drehmatrix zum Drehwinkel φ
- Drehwinkel, positiv gegen den Uhrzeigersinn
Die Drehmatrix R(φ) dreht jeden Vektor der Ebene um den Winkel φ gegen den Uhrzeigersinn um den Ursprung.
Voraussetzung:
- quadratische Matrix
- Einheitsmatrix derselben Größe (auch I geschrieben)
- Eigenwert von A, eine Nullstelle des charakteristischen Polynoms
- charakteristisches Polynom von A, ein Polynom vom Grad n in λ
Die Eigenwerte einer Matrix sind die Nullstellen ihres charakteristischen Polynoms det(A − λE).
Einheitsvektor
Voraussetzung:
- beliebiger Vektor außer dem Nullvektor
- Betrag (Länge) von a
- Einheitsvektor, zeigt in dieselbe Richtung wie a und hat die Länge 1
Teilt man einen Vektor durch seine Länge, erhält man einen Vektor der Länge 1 in dieselbe Richtung.
- Flächeninhalt des Dreiecks
- Eckpunkte des Dreiecks im Raum
- Verbindungsvektoren von A zu den beiden anderen Ecken
Der Flächeninhalt eines Dreiecks ist der halbe Betrag des Kreuzprodukts zweier Seitenvektoren.
Voraussetzung:
- Flächeninhalt des Parallelogramms
- die beiden Vektoren, die das Parallelogramm aufspannen (zwei anliegende Seiten)
- Kreuzprodukt der beiden Vektoren
Der Flächeninhalt des von zwei Vektoren aufgespannten Parallelogramms ist der Betrag ihres Kreuzprodukts.
Gauß-Algorithmus
- Koeffizient der Unbekannten xⱼ in der i-ten Gleichung
- rechte Seite der i-ten Gleichung
- beliebige Zahl, die beim Umformen entsteht
Man formt ein lineares Gleichungssystem mit erlaubten Zeilenumformungen in Stufenform um und löst es von unten nach oben.
Gram-Schmidt-Verfahren
Voraussetzung: linear unabhängig
- gegebene linear unabhängige Vektoren
- k-ter orthogonalisierter Vektor, beginnend mit u₁ = v₁
- k-ter normierter Vektor der Orthonormalbasis
- Skalarprodukt, im Rⁿ das Standardskalarprodukt
- Länge (Norm) von u_k
Man zieht von jedem Vektor seine Projektionen auf die bereits orthogonalisierten Vektoren ab und normiert danach.
Inverse einer 2×2-Matrix
Voraussetzung:
- invertierbare 2×2-Matrix mit den Einträgen a, b, c, d
- Einträge von A (a, b in der ersten Zeile, c, d in der zweiten)
- Determinante von A
- inverse Matrix, es gilt A · A⁻¹ = A⁻¹ · A = E (Einheitsmatrix)
Die Inverse einer 2×2-Matrix erhält man durch Tauschen der Diagonale, Negieren der Nebendiagonale und Teilen durch die Determinante.
Inverse über die Adjunkte
Voraussetzung:
- invertierbare n × n-Matrix
- Adjunkte von A, die Transponierte der Kofaktormatrix
- Streichungsmatrix ohne Zeile j und Spalte i
- Determinante von A
Die Inverse ist die Adjunkte, also die transponierte Matrix der Kofaktoren, geteilt durch die Determinante.
Koordinatenform einer Ebene
Voraussetzung:
- Name der Ebene
- Koordinaten eines beliebigen Punkts der Ebene
- Koordinaten eines Normalenvektors der Ebene
- Konstante, d = n₁p₁ + n₂p₂ + n₃p₃ für einen Punkt P(p₁ | p₂ | p₃) der Ebene
Eine Ebene ist die Menge aller Punkte, deren Koordinaten eine lineare Gleichung erfüllen; die Koeffizienten bilden den Normalenvektor.
Kreuzprodukt
Voraussetzung:
- zwei Vektoren im dreidimensionalen Raum
- Koordinaten von a
- Koordinaten von b
- Kreuzprodukt, ein Vektor, der auf a und b senkrecht steht
Das Kreuzprodukt zweier Raumvektoren ist ein Vektor, der auf beiden senkrecht steht.
Kugelgleichung
Voraussetzung:
- Koordinaten eines Punkts auf der Kugeloberfläche
- Mittelpunkt der Kugel
- Radius der Kugel
Eine Kugel besteht aus allen Punkten, die vom Mittelpunkt M genau den Abstand r haben.
Lagebeziehung Gerade–Ebene
Voraussetzung:
- Stützvektor der Geraden g
- Richtungsvektor der Geraden g
- Normalenvektor der Ebene E
- rechte Seite der Koordinatenform von E
- Parameter der Geraden
Eine Gerade schneidet eine Ebene, liegt parallel zu ihr oder in ihr; man setzt die Gerade in die Koordinatenform ein.
Lagebeziehung zweier Ebenen
Voraussetzung:
- Normalenvektoren der Ebenen E₁ und E₂
- rechte Seiten der Koordinatenformen
- Schnittgerade der beiden Ebenen
Zwei Ebenen sind identisch, echt parallel oder schneiden sich in einer Geraden; das entscheiden die Normalenvektoren.
Lagebeziehung zweier Geraden
Voraussetzung:
- Stützvektoren der Geraden g und h
- Richtungsvektoren der Geraden g und h
- Parameter der beiden Geraden, getrennt benannt
Zwei Geraden im Raum sind identisch, echt parallel, schneidend oder windschief; man prüft Richtungsvektoren und Gleichsetzen.
Laplace-Entwicklung
Voraussetzung: fest
- quadratische n × n-Matrix
- Eintrag von A in Zeile i und Spalte j
- (n − 1) × (n − 1)-Matrix, die aus A durch Streichen von Zeile i und Spalte j entsteht
- Zeilen- und Spaltenzahl von A
- Spaltenindex, über den summiert wird
- Nummer der Zeile, nach der entwickelt wird
- Vorzeichen nach dem Schachbrettmuster
Die Determinante ist die Summe über eine Zeile aus Eintrag mal Vorzeichen mal Determinante der Streichungsmatrix.
Lineare Unabhängigkeit
Voraussetzung:
- Vektoren eines Vektorraums V
- reelle Koeffizienten
- Nullvektor
Vektoren sind linear unabhängig, wenn sich der Nullvektor nur mit lauter Nullkoeffizienten aus ihnen kombinieren lässt.
Voraussetzung:
- Vektor, der als Linearkombination dargestellt wird
- gegebene Vektoren
- reelle Koeffizienten, die Vorfaktoren der Vektoren
Eine Linearkombination ist eine Summe von Vielfachen gegebener Vektoren; lässt sich der Nullvektor nichttrivial so darstellen, sind sie linear abhängig.
Voraussetzung:
- Koeffizientenmatrix mit m Gleichungen und n Unbekannten
- rechte Seite
- Vektor der n Unbekannten
- erweiterte Koeffizientenmatrix
- Rang einer Matrix
Ein lineares Gleichungssystem ist genau dann lösbar, wenn die erweiterte Matrix denselben Rang hat wie die Koeffizientenmatrix.
Matrizenmultiplikation
Voraussetzung:
- Matrix mit m Zeilen und n Spalten
- Matrix mit n Zeilen und p Spalten
- Eintrag des Produkts in Zeile i und Spalte j; AB hat m Zeilen und p Spalten
- Spaltenzahl von A, gleich der Zeilenzahl von B
Der Eintrag in Zeile i und Spalte j des Produkts AB ist das Skalarprodukt der i-ten Zeile von A mit der j-ten Spalte von B.
- Ortsvektoren der Punkte A, B und C
- Ortsvektor des Mittelpunkts M der Strecke AB
- Ortsvektor des Schwerpunkts S des Dreiecks ABC
Der Mittelpunkt einer Strecke ist das Mittel der Ortsvektoren der Endpunkte, der Schwerpunkt eines Dreiecks das der drei Ecken.
Normalenform einer Ebene
Voraussetzung:
- Name der Ebene
- Ortsvektor eines beliebigen Punkts X der Ebene
- Stützvektor, Ortsvektor eines festen Punkts P der Ebene
- Normalenvektor, steht senkrecht auf der Ebene
Ein Punkt liegt in der Ebene, wenn der Vektor vom Stützpunkt zu ihm senkrecht auf dem Normalenvektor steht.
Voraussetzung:
- Koeffizientenmatrix eines meist überbestimmten Systems (m Gleichungen, n Unbekannte)
- rechte Seite, z.B. die Messwerte
- gesuchte Lösung im Sinne der kleinsten Quadrate
- Transponierte von A
Der Vektor x, der den Fehler |Ax − b| minimiert, löst das quadratische System AᵀAx = Aᵀb.
Orthogonale Matrix
Voraussetzung:
- quadratische reelle Matrix
- Transponierte von Q
- n × n-Einheitsmatrix
Eine Matrix ist orthogonal, wenn ihre Spalten eine Orthonormalbasis bilden; dann ist ihre Inverse die Transponierte.
Orthogonale Projektion
Voraussetzung:
- Vektor, der projiziert wird
- Vektor, auf dessen Richtung projiziert wird (nicht der Nullvektor)
- orthogonale Projektion von a auf die Gerade durch 0 in Richtung b
- Skalarprodukt
Die orthogonale Projektion zerlegt einen Vektor in einen Anteil parallel und einen Anteil senkrecht zu einer Richtung.
Orthogonalität von Vektoren
Voraussetzung:
- zwei Vektoren, keiner davon der Nullvektor
- steht senkrecht auf (ist orthogonal zu)
- Skalarprodukt der beiden Vektoren
Zwei Vektoren stehen genau dann senkrecht aufeinander, wenn ihr Skalarprodukt null ist.
Parameterform einer Ebene
Voraussetzung: linear unabhängig
- Name der Ebene
- Ortsvektor eines beliebigen Punkts der Ebene
- Stützvektor, Ortsvektor eines festen Punkts P der Ebene
- Spannvektoren (Richtungsvektoren), zwei nicht parallele Richtungen in der Ebene
- Parameter, reelle Zahlen
Jeder Punkt einer Ebene entsteht aus einem festen Punkt plus Vielfachen zweier nicht paralleler Spannvektoren.
Parameterform einer Geraden
Voraussetzung:
- Name der Geraden
- Ortsvektor eines beliebigen Punkts der Geraden
- Stützvektor, Ortsvektor eines festen Punkts P der Geraden
- Richtungsvektor, gibt die Richtung der Geraden an
- Parameter, eine reelle Zahl; jeder Wert liefert einen Punkt der Geraden
Jeder Punkt einer Geraden entsteht aus einem festen Punkt plus einem Vielfachen des Richtungsvektors.
Rang einer Matrix
Voraussetzung:
- Matrix mit m Zeilen und n Spalten
- Rang von A, die maximale Anzahl linear unabhängiger Spalten (oder Zeilen)
- Spaltenraum von A, alle Vektoren Ax
- transponierte Matrix von A
- Zeilen- und Spaltenzahl von A
Der Rang einer Matrix ist die Höchstzahl linear unabhängiger Spalten; er ist gleich dem Zeilenrang und höchstens min(m, n).
Voraussetzung:
- quadratische Matrizen derselben Größe n × n
- transponierte Matrix von A
- reelle Zahl (Skalar)
- Zeilen- und Spaltenzahl der Matrizen
Die Determinante ist multiplikativ, ändert sich beim Transponieren nicht und skaliert bei λA mit λ hoch n.
Rechenregeln für die Inverse
Voraussetzung: invertierbar
- invertierbare n × n-Matrizen
- Inverse von A, es gilt A A⁻¹ = A⁻¹ A = E
- Transponierte von A
- reelle Zahl ungleich 0
Die Inverse eines Produkts ist das Produkt der Inversen in umgekehrter Reihenfolge; Inverse und Transponierte vertauschen.
Voraussetzung:
- Matrizen, deren Größen das Produkt AB und die Summe A + C erlauben
- Transponierte von A, Eintrag (i, j) von A^T ist Eintrag (j, i) von A
Beim Transponieren eines Produkts dreht sich die Reihenfolge um; Summe und doppeltes Transponieren verhalten sich einfach.
Schnittwinkel Gerade–Ebene
Voraussetzung:
- Schnittwinkel zwischen Gerade und Ebene
- Richtungsvektor der Geraden
- Normalenvektor der Ebene
Der Sinus des Schnittwinkels zwischen Gerade und Ebene ergibt sich aus Richtungsvektor und Normalenvektor.
Schnittwinkel zweier Ebenen
Voraussetzung:
- Schnittwinkel der beiden Ebenen
- Normalenvektoren der beiden Ebenen
Der Schnittwinkel zweier Ebenen ist der spitze Winkel zwischen ihren Normalenvektoren.
Skalarprodukt
- zwei Vektoren im Raum
- Koordinaten von a
- Koordinaten von b
Das Skalarprodukt zweier Vektoren ist die Summe der Produkte ihrer passenden Koordinaten, also eine Zahl.
Spatprodukt
Voraussetzung:
- Volumen des Spats
- drei Vektoren, die von einer gemeinsamen Ecke ausgehen und den Spat aufspannen
- Spatprodukt, Kreuzprodukt von a und b, danach Skalarprodukt mit c
Das Volumen des von drei Vektoren aufgespannten Spats ist der Betrag ihres Spatprodukts.
Voraussetzung:
- Ortsvektor des Punkts P, der gespiegelt wird
- Ortsvektor des Spiegelpunkts P'
- Normalenvektor der Ebene E
- rechte Seite der Koordinatenform von E
Den Spiegelpunkt erhält man, indem man vom Punkt aus entlang der Normalen doppelt so weit geht wie bis zur Ebene.
Spur einer Matrix
Voraussetzung:
- quadratische n × n-Matrix
- Diagonaleinträge von A
- Spur von A, auch tr(A) geschrieben
Die Spur einer quadratischen Matrix ist die Summe ihrer Diagonaleinträge; sie ist linear und es gilt Spur(AB) = Spur(BA).
Voraussetzung: alle Eigenwerte mit Vielfachheit
- quadratische n × n-Matrix
- Eigenwerte von A, nach algebraischer Vielfachheit wiederholt, eventuell komplex
- Summe der Diagonaleinträge von A
- Determinante von A
Die Summe aller Eigenwerte einer Matrix ist ihre Spur, das Produkt aller Eigenwerte ihre Determinante.
Spurpunkte einer Geraden
Voraussetzung:
- Spurpunkt in der x₁x₂-Ebene, also der Punkt der Geraden mit x₃ = 0
- dritte Koordinate des Stützvektors
- dritte Koordinate des Richtungsvektors
- Parameterwert, der in die Geradengleichung eingesetzt den Spurpunkt liefert
Spurpunkte sind die Schnittpunkte einer Geraden mit den Koordinatenebenen; man setzt die passende Koordinate null.
Verbindungsvektor
- Anfangspunkt (Fuß) des Pfeils
- Endpunkt (Spitze) des Pfeils
- Ortsvektoren der Punkte A und B, also die Pfeile vom Ursprung zu A und B
- Verbindungsvektor, der Pfeil von A nach B
Der Vektor von A nach B ist der Ortsvektor von B minus den Ortsvektor von A, also „Spitze minus Fuß“.
Winkel zwischen zwei Vektoren
Voraussetzung:
- zwei Vektoren, keiner davon der Nullvektor
- Skalarprodukt der beiden Vektoren
- Beträge (Längen) der Vektoren
- Winkel zwischen den Vektoren, zwischen 0° und 180°
Der Kosinus des Winkels zwischen zwei Vektoren ist ihr Skalarprodukt geteilt durch das Produkt ihrer Längen.