Funktionen

d=(x2−x1)2+(y2−y1)2d = \sqrt{(x_2 - x_1)^2 + (y_2 - y_1)^2}
dd
Abstand der beiden Punkte (Länge der Strecke)
x1,y1x_1, y_1
Koordinaten des ersten Punkts P₁(x₁ | y₁)
x2,y2x_2, y_2
Koordinaten des zweiten Punkts P₂(x₂ | y₂)

Berechnet den Abstand zweier Punkte im Koordinatensystem mit dem Satz des Pythagoras.

12345123456xyx₂ − x₁y₂ − y₁dP₁P₂
xa+yb=1\frac{x}{a} + \frac{y}{b} = 1

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, b≠0b \neq 0

aa
x-Achsenabschnitt, die Gerade schneidet die x-Achse in (a | 0)
bb
y-Achsenabschnitt, die Gerade schneidet die y-Achse in (0 | b)
x,yx, y
Koordinaten eines beliebigen Punkts auf der Geraden

Beschreibt eine Gerade über ihre beiden Schnittpunkte mit den Koordinatenachsen (a | 0) und (0 | b).

−112345−112xy(a | 0)(0 | b)
f(−x)=f(x)f(-x) = f(x)

Voraussetzung: x∈Df⇒−x∈Dfx \in D_f \Rightarrow -x \in D_f

ff
untersuchte Funktion
xx
beliebige Stelle im Definitionsbereich
DfD_f
Definitionsbereich von f, muss symmetrisch zu 0 liegen

Ein Graph ist achsensymmetrisch zur y-Achse, wenn f(−x) = f(x) für jedes x im Definitionsbereich gilt.

−2−112−112xyx−xf
f(x)=a⋅sin⁡(b(x−c))+df(x) = a \cdot \sin\bigl(b(x - c)\bigr) + d

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, b≠0b \neq 0

aa
Streckfaktor in y-Richtung, |a| ist die Amplitude
bb
Streckfaktor in x-Richtung, bestimmt die Periode 2π/|b|
cc
Verschiebung in x-Richtung (oft Phasenverschiebung genannt)
dd
Verschiebung in y-Richtung, die Mittellinie y = d
xx
Eingabewert im Bogenmaß
f(x)f(x)
Funktionswert an der Stelle x

Die allgemeine Sinusfunktion entsteht aus sin(x) durch Strecken und Verschieben; ihre Periode ist 2π/|b|.

1234−3−2−11234xy(c | d)apy = d
f(x)=kxf(x) = \frac{k}{x}

Voraussetzung: x≠0,x \neq 0, k≠0k \neq 0

kk
Proportionalitätsfaktor, das konstante Produkt x · f(x)
xx
Eingabewert, darf nicht 0 sein
f(x)f(x)
zugeordneter Wert

Bei einer antiproportionalen Zuordnung ist das Produkt x · y immer gleich k; der Graph ist eine Hyperbel.

24681024681012xy(4 | 6)(8 | 3)f
n<m ⁣:y=0n=m ⁣:y=anbmn=m+1 ⁣:schiefeAsymptote\begin{array}{ll} n < m\colon & y = 0 \\ n = m\colon & y = \dfrac{a_n}{b_m} \\ n = m + 1\colon & \text{schiefe} \\ & \text{Asymptote} \end{array}

Voraussetzung: an≠0,a_n \neq 0, bm≠0b_m \neq 0

nn
Grad des Zählerpolynoms
mm
Grad des Nennerpolynoms
ana_n
Leitkoeffizient des Zählers (Faktor vor xⁿ)
bmb_m
Leitkoeffizient des Nenners (Faktor vor xᵐ)
yy
Gleichung der waagerechten Asymptote

Das Verhalten einer gebrochenrationalen Funktion für x → ±∞ hängt nur vom Zählergrad n und Nennergrad m ab.

−6−4−224−4−2246xyy = 2f
f(t)=S−(S−f(0))⋅e−ktf(t) = S - \bigl(S - f(0)\bigr) \cdot e^{-kt}

Voraussetzung: k>0k > 0

f(t)f(t)
Bestand zum Zeitpunkt t
f(0)f(0)
Anfangsbestand zum Zeitpunkt 0
SS
Schranke (Sättigungswert), der sich der Bestand nähert
kk
Wachstumskonstante, bestimmt, wie schnell sich f an S annähert
tt
Zeit
ee
Eulersche Zahl, e ≈ 2,71828

Beim beschränkten Wachstum nimmt der Abstand zur Schranke S exponentiell ab; der Bestand nähert sich S.

1020302004006008001000xyf(0)Sf

Betragsfunktion

Mittelstufe
f(x)=∣x∣={xfu¨r x≥0−xfu¨r x<0f(x) = |x| = \begin{cases} x & \text{für } x \ge 0 \\ -x & \text{für } x < 0 \end{cases}
xx
beliebige reelle Zahl
∣x∣|x|
Betrag von x, sein Abstand von 0 auf dem Zahlenstrahl

Die Betragsfunktion ordnet jeder Zahl ihren Betrag zu; ihr Graph hat die Form eines V mit Spitze im Ursprung.

−3−2−11234−1123xy(2 | −1)f
f(x)=a⋅bxf(x) = a \cdot b^x

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, b>0,b > 0, b≠1b \neq 1

aa
Anfangswert, der Funktionswert an der Stelle 0
bb
Basis bzw. Wachstumsfaktor
xx
Eingabewert, steht im Exponenten
f(x)f(x)
Funktionswert an der Stelle x

Bei einer Exponentialfunktion wird der Funktionswert pro Schritt in x mit demselben Faktor b multipliziert.

−3−2−112336912xy(0 | 3)(1 | 6)(2 | 12)f
N(t)=N0⋅(1−p100)tN(t) = N_0 \cdot \left(1 - \frac{p}{100}\right)^t

Voraussetzung: 0<p<1000 < p < 100

N(t)N(t)
Bestand nach t Zeitschritten
N0N_0
Anfangsbestand zum Zeitpunkt t = 0
pp
Abnahme in Prozent pro Zeitschritt (positiv angegeben)
tt
Anzahl der Zeitschritte
1−p1001 - \frac{p}{100}
Abnahmefaktor, liegt zwischen 0 und 1

Nimmt ein Bestand pro Zeitschritt um p % ab, bleibt nach t Schritten N₀ · (1 − p/100)ᵗ übrig.

246850100150200xyN0(3 | 84,4)N
N(t)=N0⋅(1+p100)tN(t) = N_0 \cdot \left(1 + \frac{p}{100}\right)^t

Voraussetzung: p>−100p > -100

N(t)N(t)
Bestand nach t Zeitschritten
N0N_0
Anfangsbestand zum Zeitpunkt t = 0
pp
prozentuale Änderung pro Zeitschritt (bei Abnahme negativ)
tt
Anzahl der Zeitschritte (z.B. Stunden oder Jahre)

Wächst oder schrumpft ein Bestand pro Schritt um p %, ist er nach t Schritten N₀ · (1 + p/100)ᵗ.

−11234565001000xyN0(3 | 864)N
f(x)=anxn+an−1xn−1+…+a1x+a0f(x) = a_n x^n + a_{n-1} x^{n-1} + \ldots + a_1 x + a_0

Voraussetzung: n∈N0,n \in \mathbb{N}_0, a0,…,an∈R,a_0, \ldots, a_n \in \mathbb{R}, an≠0a_n \neq 0

nn
Grad der Funktion, der höchste vorkommende Exponent
ana_n
Leitkoeffizient, der Faktor vor der höchsten Potenz
an−1,…,a1a_{n-1}, \ldots, a_1
weitere Koeffizienten, dürfen auch 0 sein
a0a_0
Absolutglied, der y-Achsenabschnitt
xx
Eingabewert (Stelle)
f(x)f(x)
Funktionswert an der Stelle x

Eine ganzrationale Funktion ist eine Summe von Potenzen von x mit natürlichen Exponenten und festen Koeffizienten.

−2−1123−10−55xyf

Halbwertszeit

Mittelstufe
N(t)=N0⋅(12)tTHN(t) = N_0 \cdot \left(\frac{1}{2}\right)^{\frac{t}{T_H}}

Voraussetzung: TH>0T_H > 0

N(t)N(t)
noch vorhandene Menge zum Zeitpunkt t
N0N_0
Anfangsmenge zum Zeitpunkt t = 0
tt
vergangene Zeit
THT_H
Halbwertszeit, in derselben Einheit wie t

Nach jeder Halbwertszeit T_H ist von einer exponentiell abnehmenden Menge nur noch die Hälfte übrig.

8162420406080xyN0(8 | 40)(16 | 20)(24 | 10)

Lineare Funktion

Mittelstufe
f(x)=mx+bf(x) = mx + b
mm
Steigung der Geraden
bb
y-Achsenabschnitt, also der Funktionswert an der Stelle 0
xx
Eingabewert (Stelle)
f(x)f(x)
Funktionswert an der Stelle x

Eine lineare Funktion hat eine Gerade als Graphen, festgelegt durch die Steigung m und den y-Achsenabschnitt b.

−1123−2−112345xy(0 | b)1mf
f(x)=log⁡b(x)f(x) = \log_b(x)

Voraussetzung: x>0,x > 0, b>0,b > 0, b≠1b \neq 1

bb
Basis des Logarithmus
xx
Eingabewert, muss positiv sein
f(x)f(x)
Exponent, mit dem man b potenzieren muss, um x zu erhalten

Die Logarithmusfunktion ist die Umkehrfunktion der Exponentialfunktion b^x und nur für positive x definiert.

−2−11234−2−1123xy(1 | 0)(2 | 1)f2ˣy = x
f(t)=S1+(Sf(0)−1)⋅e−kStf(t) = \frac{S}{1 + \left(\frac{S}{f(0)} - 1\right) \cdot e^{-kSt}}

Voraussetzung: S>0,S > 0, 0<f(0)<S,0 < f(0) < S, k>0k > 0

f(t)f(t)
Bestand zum Zeitpunkt t
f(0)f(0)
Anfangsbestand zum Zeitpunkt 0
SS
Schranke (Sättigungswert, Kapazität)
kk
Wachstumskonstante aus f'(t) = k · f(t) · (S − f(t))
tt
Zeit
ee
Eulersche Zahl, e ≈ 2,71828

Logistisches Wachstum beginnt fast exponentiell und flacht dann zur Schranke S hin ab; der Graph ist eine S-Kurve.

510152004006008001000xyf(0)WtWSf
M(x1+x22  |  y1+y22)M\left(\frac{x_1 + x_2}{2} \;\middle|\; \frac{y_1 + y_2}{2}\right)
MM
Mittelpunkt der Strecke
x1,y1x_1, y_1
Koordinaten des ersten Endpunkts A(x₁ | y₁)
x2,y2x_2, y_2
Koordinaten des zweiten Endpunkts B(x₂ | y₂)

Die Koordinaten des Mittelpunkts einer Strecke sind die Mittelwerte der Koordinaten ihrer Endpunkte.

123456712345xyA(2 | 1)M(4 | 3)B(6 | 5)
f(x)=exf(x) = e^x
ee
Eulersche Zahl, e ≈ 2,71828
xx
Eingabewert, steht im Exponenten
f(x)f(x)
Funktionswert an der Stelle x

Die e-Funktion ist die Exponentialfunktion zur Basis e ≈ 2,718; sie ist ihre eigene Ableitung.

−3−2−11246xy(0 | 1)(1 | e)f
f(x)=x2+px+qf(x) = x^2 + px + q
pp
Koeffizient vor x
qq
konstantes Glied, zugleich der y-Achsenabschnitt
xx
beliebige reelle Zahl

Eine Parabel mit dem Faktor 1 vor x² hat die Form x² + px + q; ihr Graph ist eine verschobene Normalparabel.

−1123456−5−4−3−2−112345xy(0 | q)S(3 | −4)
x0=−bmx_0 = -\frac{b}{m}

Voraussetzung: m≠0m \neq 0

x0x_0
Nullstelle, die Stelle, an der der Graph die x-Achse schneidet
mm
Steigung der Geraden f(x) = mx + b
bb
y-Achsenabschnitt der Geraden

Die Gerade f(x) = mx + b schneidet die x-Achse an der Stelle x₀ = −b/m, sofern die Steigung nicht 0 ist.

−11234−6−4−22xyN(3 | 0)(0 | b)f
m1⋅m2=−1m_1 \cdot m_2 = -1

Voraussetzung: beide Geraden nicht senkrecht

m1m_1
Steigung der ersten Geraden
m2m_2
Steigung der zweiten Geraden

Zwei Geraden mit Steigung stehen genau dann senkrecht aufeinander, wenn das Produkt ihrer Steigungen −1 ist.

−11234−11234xyPm1m2
f(x)=(x−x0)k⋅u(x)(x−x0)l⋅v(x)k≥l⇒hebbare Lu¨ckek<l⇒Polstelle\begin{gathered} f(x) = \frac{(x - x_0)^k \cdot u(x)}{(x - x_0)^l \cdot v(x)} \\ k \ge l \Rightarrow \text{hebbare Lücke} \\ k < l \Rightarrow \text{Polstelle} \end{gathered}

Voraussetzung: u(x0)≠0,u(x_0) \neq 0, v(x0)≠0,v(x_0) \neq 0, l≥1l \ge 1

x0x_0
Nullstelle des Nenners, also eine Definitionslücke
kk
Vielfachheit von x₀ als Nullstelle des Zählers (k = 0, wenn der Zähler dort nicht null ist)
ll
Vielfachheit von x₀ als Nullstelle des Nenners
u(x),v(x)u(x), v(x)
die restlichen Faktoren von Zähler und Nenner

Eine Nennernullstelle ist eine hebbare Lücke, wenn sie sich vollständig wegkürzen lässt, sonst eine Polstelle.

−3−2−112345−4−224xy(1 | −2)x = 2f

Potenzfunktion

Mittelstufe
f(x)=a⋅xnf(x) = a \cdot x^n

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, n∈Z∖{0},n \in \mathbb{Z} \setminus \{0\}, x≠0x \neq 0 für n<0n < 0

aa
Streckfaktor; bei negativem a ist der Graph an der x-Achse gespiegelt
nn
ganzzahliger Exponent, bestimmt die Form des Graphen
xx
Eingabewert (Stelle), steht in der Basis
f(x)f(x)
Funktionswert an der Stelle x

Bei einer Potenzfunktion steht x in der Basis und ein fester ganzzahliger Exponent n darüber.

−2−112−2−112xyx²x³x⁻¹
y=m(x−x1)+y1y = m(x - x_1) + y_1
mm
Steigung der Geraden
x1,y1x_1, y_1
Koordinaten eines bekannten Punkts P(x₁ | y₁) auf der Geraden
x,yx, y
Koordinaten eines beliebigen Punkts auf der Geraden

Stellt die Gleichung einer Geraden auf, wenn ihre Steigung m und ein Punkt P(x₁ | y₁) auf ihr bekannt sind.

−1123−4−224xyP(2 | 1)1m
f(−x)=−f(x)f(-x) = -f(x)

Voraussetzung: x∈Df⇒−x∈Dfx \in D_f \Rightarrow -x \in D_f

ff
untersuchte Funktion
xx
beliebige Stelle im Definitionsbereich
DfD_f
Definitionsbereich von f, muss symmetrisch zu 0 liegen

Ein Graph ist punktsymmetrisch zum Ursprung, wenn f(−x) = −f(x) für jedes x im Definitionsbereich gilt.

−2−11−2−112xyx−xf
f(x)=ax2+bx+cf(x) = ax^2 + bx + c

Voraussetzung: a≠0a \neq 0

aa
Leitkoeffizient, bestimmt Öffnung und Form der Parabel
bb
Koeffizient vor x; legt zusammen mit a die x-Koordinate des Scheitelpunkts fest
cc
Absolutglied, der y-Achsenabschnitt
xx
Eingabewert (Stelle)
f(x)f(x)
Funktionswert an der Stelle x

Eine quadratische Funktion hat eine Parabel als Graphen; a bestimmt die Öffnung, c den y-Achsenabschnitt.

−11234−4−3−2−11xyS(2 | 1)(0 | c)
xS=−b2a,yS=f(xS)x_S = -\frac{b}{2a}, \quad y_S = f(x_S)

Voraussetzung: a≠0a \neq 0

xS,ySx_S, y_S
Koordinaten des Scheitelpunkts S(x_S | y_S)
aa
Koeffizient vor x² in f(x) = ax² + bx + c
bb
Koeffizient vor x in f(x) = ax² + bx + c
ff
die quadratische Funktion f(x) = ax² + bx + c

Der Scheitelpunkt der Parabel f(x) = ax² + bx + c liegt bei x = −b/(2a); den y-Wert erhält man durch Einsetzen.

−11234−4−224xyS(2 | −3)
f(x)=a(x−d)2+ef(x) = a(x - d)^2 + e

Voraussetzung: a≠0a \neq 0

aa
Streckfaktor, bestimmt Öffnung und Form der Parabel
dd
x-Koordinate des Scheitelpunkts (Verschiebung nach rechts)
ee
y-Koordinate des Scheitelpunkts (Verschiebung nach oben)
S(d∣e)S(d \mid e)
Scheitelpunkt der Parabel

In der Scheitelpunktform f(x) = a(x − d)² + e liest man den Scheitelpunkt S(d | e) direkt ab.

−1123456−1123456xyS(3 | 1)
xS=b2−b1m1−m2,yS=m1xS+b1x_S = \frac{b_2 - b_1}{m_1 - m_2}, \quad y_S = m_1 x_S + b_1

Voraussetzung: m1≠m2m_1 \neq m_2

m1,b1m_1, b_1
Steigung und y-Achsenabschnitt der ersten Geraden y = m₁x + b₁
m2,b2m_2, b_2
Steigung und y-Achsenabschnitt der zweiten Geraden y = m₂x + b₂
xS,ySx_S, y_S
Koordinaten des Schnittpunkts S

Zwei Geraden mit verschiedenen Steigungen schneiden sich in genau einem Punkt; man findet ihn durch Gleichsetzen.

−112345−11234567xyS(2 | 5)gh
tan⁡(γ)=∣m2−m11+m1m2∣\tan(\gamma) = \left|\frac{m_2 - m_1}{1 + m_1 m_2}\right|

Voraussetzung: m1≠m2,m_1 \neq m_2, m1m2≠−1m_1 m_2 \neq -1

γ\gamma
Schnittwinkel der beiden Geraden, zwischen 0° und 90°
m1m_1
Steigung der ersten Geraden
m2m_2
Steigung der zweiten Geraden

Der Schnittwinkel zweier Geraden folgt aus ihren Steigungen; er ist immer der spitze Winkel zwischen ihnen.

123123xyγm1m2
m=y2−y1x2−x1m = \frac{y_2 - y_1}{x_2 - x_1}

Voraussetzung: x1≠x2x_1 \neq x_2

mm
Steigung der Geraden durch beide Punkte
x1,y1x_1, y_1
Koordinaten des ersten Punkts P₁(x₁ | y₁)
x2,y2x_2, y_2
Koordinaten des zweiten Punkts P₂(x₂ | y₂)

Die Steigung einer Geraden durch zwei Punkte ist der Höhenunterschied geteilt durch den Unterschied in x-Richtung.

123452468xyx₂ − x₁y₂ − y₁P₁P₂

Steigungswinkel

Mittelstufe
tan⁡(α)=m\tan(\alpha) = m

Voraussetzung: −90∘<α<90∘-90^\circ < \alpha < 90^\circ

α\alpha
Steigungswinkel zwischen Gerade und positiver x-Achse
mm
Steigung der Geraden

Der Tangens des Steigungswinkels einer Geraden ist ihre Steigung m; umgekehrt ist α = arctan(m).

1xyα1m
y=f(x)  ⟺  x=f−1(y)y = f(x) \iff x = f^{-1}(y)

Voraussetzung: ff umkehrbar, d.h. jeder Funktionswert wird nur einmal angenommen

ff
umkehrbare Ausgangsfunktion
f−1f^{-1}
Umkehrfunktion von f
xx
Stelle im Definitionsbereich von f
yy
Funktionswert von f, Stelle im Definitionsbereich von f⁻¹

Die Umkehrfunktion f⁻¹ macht f rückgängig; ihr Graph ist der an der Geraden y = x gespiegelte Graph von f.

123123xy(1,5 | 2,25)(2,25 | 1,5)ff⁻¹y = x

Verdopplungszeit

Mittelstufe
TD=ln⁡2ln⁡qT_D = \frac{\ln 2}{\ln q}

Voraussetzung: q>1q > 1

TDT_D
Verdopplungszeit, gemessen in Zeitschritten
qq
Wachstumsfaktor pro Zeitschritt, q = 1 + p/100
ln⁡\ln
natürlicher Logarithmus (jede andere Basis liefert dasselbe Ergebnis)

Die Verdopplungszeit ist die feste Zeit, nach der sich ein exponentiell wachsender Bestand jeweils verdoppelt.

200400600800xyN0TD2TD3TD
g(x)=a⋅f(b(x−c))+dg(x) = a \cdot f\bigl(b(x - c)\bigr) + d

Voraussetzung: a≠0,a \neq 0, b≠0b \neq 0

ff
Ausgangsfunktion
gg
transformierte Funktion
aa
Streckfaktor in y-Richtung; a < 0 spiegelt zusätzlich an der x-Achse
bb
Faktor in x-Richtung; der Graph wird mit 1/b gestreckt, b < 0 spiegelt an der y-Achse
cc
Verschiebung in x-Richtung (c > 0 nach rechts)
dd
Verschiebung in y-Richtung (d > 0 nach oben)

Mit a, b, c und d wird der Graph von f gestreckt, gespiegelt und verschoben; c verschiebt nach rechts, d nach oben.

−11234512345xyfg

Wurzelfunktion

Mittelstufe
f(x)=xf(x) = \sqrt{x}

Voraussetzung: x≥0x \ge 0

xx
nicht negative reelle Zahl
x\sqrt{x}
die nicht negative Zahl, deren Quadrat x ist

Die Wurzelfunktion ordnet jeder Zahl x ≥ 0 ihre Quadratwurzel zu und ist die Umkehrung von x² für x ≥ 0.

1234561234xy(1 | 2)(5 | 4)(4 | 2)f

Zinseszins

Mittelstufe
Kn=K0⋅(1+p100)nK_n = K_0 \cdot \left(1 + \frac{p}{100}\right)^n
KnK_n
Kapital nach n Jahren
K0K_0
Anfangskapital
pp
Zinssatz in Prozent pro Jahr
nn
Anzahl der Jahre (Verzinsungszeiträume)

Werden Zinsen jedes Jahr mitverzinst, wächst ein Kapital K₀ in n Jahren auf K₀ · (1 + p/100)ⁿ.

y=y2−y1x2−x1⋅(x−x1)+y1y = \frac{y_2 - y_1}{x_2 - x_1} \cdot (x - x_1) + y_1

Voraussetzung: x1≠x2x_1 \neq x_2

x1,y1x_1, y_1
Koordinaten des ersten Punkts P₁(x₁ | y₁)
x2,y2x_2, y_2
Koordinaten des zweiten Punkts P₂(x₂ | y₂)
x,yx, y
Koordinaten eines beliebigen Punkts auf der Geraden

Stellt die Gleichung der Geraden durch zwei gegebene Punkte P₁ und P₂ in einem Schritt auf.

−3−2−1123−4−2246xyP₁P₂