Regressionsgerade
Voraussetzung: nicht alle gleich
- Steigung der Regressionsgeraden
- y-Achsenabschnitt der Regressionsgeraden
- die Datenpaare
- arithmetische Mittel der x- und der y-Werte
- Anzahl der Datenpaare
- Laufindex von 1 bis n
Die Regressionsgerade ist die Gerade, bei der die Summe der quadrierten senkrechten Abstände zu den Datenpunkten minimal ist.
Erklärung
Liegen Datenpunkte ungefähr auf einer Geraden, sucht man die Gerade, die am besten passt. Die Methode der kleinsten Quadrate wählt und so, dass die Summe der quadrierten Residuen (senkrechte Abstände)
minimal wird. Nullsetzen der partiellen Ableitungen nach und liefert genau die Formeln oben.
Eigenschaften:
- Die Gerade geht immer durch den Schwerpunkt .
- Die Residuen summieren sich zu .
- Die Steigung lässt sich auch als schreiben. Sie hat also dasselbe Vorzeichen wie der Korrelationskoeffizient .
Die Gerade sagt aus vorher. Sie ist nur innerhalb des Datenbereichs verlässlich.
Beispiele
Datenpaare , , mit , . Zähler , Nenner :
Die Regressionsgerade ist . Die Residuen sind , , , ihre Summe ist , ihre Quadratsumme . Zum Vergleich: Die Gerade geht ebenfalls durch den Schwerpunkt, hat aber die Quadratsumme .
Vorhersage für : .
Typische Fehler
- und vertauschen. Die Regression von auf hat (umgerechnet) die Steigung , nicht . Beide Geraden stimmen nur bei überein.
- mit berechnen. Richtig ist .
- Weit außerhalb der Daten extrapolieren, z.B. für .
- Eine Regressionsgerade durch Daten legen, die offensichtlich nicht linear verlaufen. Ein Blick auf das Streudiagramm und auf gehört dazu.