Korrelationskoeffizient nach Pearson
Voraussetzung: nicht alle gleich nicht alle gleich
- empirischer Korrelationskoeffizient, zwischen −1 und 1
- die Datenpaare
- arithmetische Mittel der x- und der y-Werte
- Anzahl der Datenpaare
- Laufindex von 1 bis n
Der Korrelationskoeffizient r misst Stärke und Richtung eines linearen Zusammenhangs, mit Werten von −1 bis 1.
Erklärung
Für Datenpaare misst , wie gut die Punkte auf einer Geraden liegen. Der Zähler ist (bis auf den Faktor ) die empirische Kovarianz, der Nenner das Produkt der Standardabweichungen mit demselben Faktor. Kurz:
Ob man dabei durch oder teilt, ist egal, der Faktor kürzt sich.
Deutung:
- bzw. : Alle Punkte liegen exakt auf einer Geraden mit positiver bzw. negativer Steigung.
- nahe : Es gibt keinen linearen Zusammenhang.
- Faustregel (je nach Fach verschieden): ab etwa spricht man von einem starken linearen Zusammenhang.
ist dimensionslos und ändert sich nicht, wenn man die Werte linear mit positivem Faktor umrechnet (z.B. andere Einheit). Für Zufallsgrößen ist das Gegenstück .
Beispiele
Datenpaare , , mit , . Die Summe der Produkte der Abweichungen ist , die Quadratsummen sind (für ) und (für ):
Ein sehr starker positiver linearer Zusammenhang.
Datenpaare , , , also , mit und . Der Zähler ist
also , obwohl exakt durch bestimmt ist. Der Zusammenhang ist eben nicht linear.
Typische Fehler
- Korrelation als Ursache-Wirkung deuten. Ein hohes kann durch eine dritte Größe entstehen (Scheinkorrelation).
- Aus schließen, dass kein Zusammenhang besteht. Nichtlineare Zusammenhänge wie im zweiten Beispiel erfasst nicht.
- mit der Steigung der Regressionsgeraden verwechseln. heißt nicht, dass pro Einheit von um steigt.
- Einen Wert ausrechnen. Dann liegt ein Rechenfehler vor, meist im Nenner.