Dreifachintegral
Voraussetzung: stetig auf
- Quader, über den integriert wird
- Integrand, z.B. eine Dichte
- Volumenelement, hier dV = dx dy dz
- Grenzen in x-, y- und z-Richtung
Ein Dreifachintegral summiert eine Funktion über einen räumlichen Bereich, gerechnet als drei einfache Integrale nacheinander.
Erklärung
Das Dreifachintegral ist das räumliche Gegenstück zum Doppelintegral. Mit liefert es das Volumen von , mit einer Dichte die Masse. Auch Schwerpunkte und Trägheitsmomente berechnet man so.
Nach dem Satz von Fubini integriert man nacheinander nach den drei Variablen. Auf einem Quader und bei stetigem ist die Reihenfolge beliebig.
Für allgemeinere Bereiche hängen die Grenzen von den äußeren Variablen ab, z.B.
Für Zylinder, Kegel und Kugeln sind Zylinder- oder Kugelkoordinaten meist einfacher.
Beispiele
Der Einheitswürfel hat die Dichte . Jeder der drei Summanden liefert (die beiden anderen Richtungen tragen je den Faktor bei), also ist die Masse
Das Volumen des Tetraeders mit und :
Mit liegt der Schwerpunkt bei , aus Symmetrie also bei .
Typische Fehler
- Grenzen in der falschen Reihenfolge verschachteln. Das innerste Integral darf von allen äußeren Variablen abhängen, das äußerste nur feste Grenzen haben.
- Bei einem Körper wie dem Tetraeder alle Grenzen von bis setzen. Damit berechnet man den ganzen Würfel.
- In Zylinder- oder Kugelkoordinaten den Faktor bzw. im Volumenelement vergessen.