Permutationen
Voraussetzung:
- Anzahl der unterscheidbaren Objekte
- „n Fakultät“, die Anzahl der möglichen Reihenfolgen der n Objekte
Für n verschiedene Objekte gibt es n! = n · (n−1) · … · 1 mögliche Reihenfolgen.
Erklärung
Eine Permutation ist eine Anordnung von Objekten in einer bestimmten Reihenfolge. Sind Objekte alle verschieden, gibt es
Möglichkeiten. Man liest als „ Fakultät“.
Warum? Für den ersten Platz gibt es Möglichkeiten, für den zweiten nur noch , für den dritten und so weiter. Nach dem Zählprinzip (Produktregel) werden diese Anzahlen multipliziert.
Festgelegt ist : Für null Objekte gibt es genau eine Anordnung, nämlich keine. Fakultäten wachsen sehr schnell, schon ist über drei Millionen.
Beispiele
Vier Freunde stellen sich für ein Foto nebeneinander auf:
Stellt man sie zufällig auf, ist eine bestimmte Reihenfolge also mit Wahrscheinlichkeit dabei.
Sechs verschiedene Bücher lassen sich auf Arten ins Regal stellen. Bei zehn Läuferinnen gibt es mögliche Zieleinläufe (ohne Gleichstand).
Typische Fehler
- oder rechnen. Jedes Objekt kann nur einmal vorkommen, deshalb sinkt die Anzahl der Möglichkeiten mit jedem Platz.
- verwenden, obwohl gleiche Objekte dabei sind. Die Buchstaben von ANNA ergeben nicht , sondern nur verschiedene Wörter, weil sich die beiden A und die beiden N nicht unterscheiden.
- verwenden, obwohl nur ein Teil der Objekte angeordnet wird. Für „wie viele Möglichkeiten gibt es für die ersten drei Plätze von 10“ rechnet man , nicht .
- annehmen. Richtig ist .