Modalwert

Modalwert

Unterstufe
H(xmod)≥H(x) fu¨r alle Werte xH(x_{\mathrm{mod}}) \geq H(x) \text{ für alle Werte } x
xmodx_{\mathrm{mod}}
Modalwert, der Wert, der am häufigsten vorkommt
H(x)H(x)
absolute Häufigkeit, also wie oft der Wert x in den Daten vorkommt
xx
ein beliebiger Wert aus den Daten

Der Modalwert ist der Wert, der in einer Datenreihe am häufigsten vorkommt.

Erklärung

Der Modalwert (auch Modus) ist der Wert, der in einer Datenreihe am häufigsten vorkommt. Man zählt einfach, wie oft jeder Wert auftritt, und nimmt den mit der größten Anzahl.

Der Modalwert hat zwei Besonderheiten:

  • Er funktioniert auch bei Daten, mit denen man nicht rechnen kann, z.B. Lieblingsfarben oder Automarken. Mittelwert und Median gibt es dort nicht.
  • Es kann mehrere Modalwerte geben, wenn mehrere Werte gleich oft am häufigsten vorkommen. Kommt jeder Wert nur einmal vor, ist der Modalwert nicht sinnvoll.

Der Modalwert ist immer einer der Werte aus den Daten.

Beispiele

In einer Gruppe werden die Schuhgrößen notiert: 38,39,39,40,41,39,3838, 39, 39, 40, 41, 39, 38.

Größe3838393940404141
Anzahl22331111

Die Größe 3939 kommt 33-mal vor, also ist xmod=39x_{\mathrm{mod}} = 39. Das sind 37≈42,9 %\frac{3}{7} \approx 42{,}9\,\% der Gruppe. Der Mittelwert ist 2747≈39,14\frac{274}{7} \approx 39{,}14, eine Schuhgröße, die es im Laden nicht gibt. Für einen Schuhhändler ist hier der Modalwert die nützlichere Angabe.

Bei den Noten 2,3,2,4,3,12, 3, 2, 4, 3, 1 kommen 22 und 33 je zweimal vor. Es gibt also zwei Modalwerte, 22 und 33. Der Mittelwert ist 2,52{,}5.

Typische Fehler

  • Die Anzahl statt des Wertes angeben. Im ersten Beispiel ist der Modalwert 3939, nicht 33.
  • Den größten Wert mit dem häufigsten Wert verwechseln.
  • Bei zwei gleich häufigen Werten nur einen nennen oder ihren Mittelwert bilden. Beide Werte sind Modalwerte.

Verwandte Formeln