Fourierkoeffizienten
Voraussetzung: -periodisch und über eine Periode integrierbar für für
- Kosinuskoeffizienten (a₀/2 ist der Mittelwert von f)
- Sinuskoeffizienten
- periodische Funktion
- Periode von f
- Grundkreisfrequenz 2π/T
- Nummer der Oberschwingung
- Integrationsvariable
Die Fourierkoeffizienten aₙ und bₙ entstehen durch Integration von f mal cos(nωx) bzw. sin(nωx) über eine Periode.
Erklärung
Die Formeln bestimmen die Koeffizienten der Fourierreihe. Sie beruhen auf der Orthogonalität der Funktionen und : Das Integral über eine Periode vom Produkt zweier verschiedener solcher Funktionen ist . Multipliziert man die Reihe mit und integriert, bleibt nur der Term mit übrig.
- Integriert wird über eine beliebige Periode, z.B. oder .
- Für ist , und der Vorfaktor wird .
- ist der Mittelwert von .
- Ist gerade, gilt ; ist ungerade, gilt .
Die Parsevalsche Gleichung verbindet die Koeffizienten mit der „Energie“ des Signals:
Beispiele
Sägezahn auf , : ist ungerade, also . Mit partieller Integration:
Also , , . Mit Parseval folgt , also .
Dreieckschwingung auf : ist gerade, also . Es ist und
Für gerade ist , für ungerade ist , z.B. .
Typische Fehler
- Den Vorfaktor falsch wählen. Er ist , bei also , nicht .
- Bei den Faktor doppelt anwenden. Mit dieser Formel für steht in der Reihe ; der Mittelwert der Dreieckschwingung ist , nicht und nicht .
- Symmetrien nicht nutzen und lange Integrale ausrechnen, die ohnehin ergeben.
- Über ein Intervall integrieren, das keine volle Periode ist.