Stirling-Formel
Voraussetzung:
- Fakultät von n
- natürliche Zahl
- Eulersche Zahl, etwa 2,71828
- asymptotisch gleich, der Quotient beider Seiten geht gegen 1
Für große n ist n! ungefähr die Wurzel aus 2πn mal (n/e)ⁿ; der relative Fehler geht gegen 0.
Erklärung
Die Stirling-Formel nähert die Fakultät durch elementare Funktionen an. Das Zeichen bedeutet:
Der relative Fehler geht also gegen . Er beträgt ungefähr , die Näherung ist immer etwas zu klein. Mit dem Korrekturfaktor wird sie deutlich genauer.
Logarithmiert erhält man . Die grobe Form genügt oft in der Statistik und der statistischen Physik, wenn es nur auf die Größenordnung ankommt.
Die Formel ist nützlich, um Grenzwerte mit Fakultäten zu bestimmen, Binomialkoeffizienten für große abzuschätzen und Fakultäten zu berechnen, die den Taschenrechner überfordern.
Beispiele
Für ist . Stirling liefert
Der relative Fehler ist etwa , also nahe bei . Mit dem Korrekturfaktor ergibt sich , nur noch daneben.
Wie viele Stellen hat ? Logarithmiert zur Basis :
Also hat genau Stellen.
Typische Fehler
- Kleinen absoluten Fehler erwarten. Der Quotient geht gegen , die Differenz wächst aber: Bei liegt die Näherung um etwa daneben.
- Den Faktor weglassen. Dann ist schon der Quotient falsch: allein ist um den Faktor zu klein.
- Die grobe Form für genaue Werte nutzen. Bei ergibt sie statt .